๐”– Bobbio Scriptorium
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Victorella sibogae harmer

โœ Scribed by Braem, F.


Book ID
104759165
Publisher
Springer-Verlag
Year
1939
Weight
868 KB
Volume
36
Category
Article
ISSN
0372-9389

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โœฆ Synopsis


In seiner Bearbeitung der Bryozoen der Siboga-Expedition hat HA~ 1915 eine Victorella beschrieben, die im Sunda-Archipel, bei Makassar auf Celebes nnd welter siidlieh, in geringer Tiefe (bis 30 m) gefunden wurde. Dieser Fund war ffir die Auffassung der Gattung Victorella, die bis dahin ausschliel~lich aus brackigen Gew~ssern bekannt war, yon gr61~ter Bedeutung. Da ieh auf Grund der Beschreibung iiberzeugt war, dad es sich bei der neuen Form keinesfalls um eine Victorella handeln k6nne, so wandte ich reich im September 1926 an HA~E~ mit der Anfrage, ob mir yon dem Material einige Stiicke zur Untersuehung iiberlassen werden k6nnten. HA~~I~ antwortete in liebenswiirdiger Weise, daI3 in London nur noch ein Deckglaspr/~parat vorhanden sei, das dem Britisehen Museum verbleiben miisse, den Rest babe er naeh Amsterdam an Prof. MAx WEB~ zuriiekgeschickt. Dutch giitige Vermittlung yon Prof. Wn~n erhielt ieh dann yon dem Leiter des Amsterdarner Museums, Prof. L. F. ~)~ BEAV~O~T, ein yon I.IA~ hergestelltes Glycerinpr/~parat mit etwa zw61f Individuen zugesand~ und zugleich die Erlaubnis, einen Teil davon ftir Schnittpri~parate zu vetwenden. Auf der Verarbeitung dieses Materials beruht die vorliegende Untersuchung. Es ist mir ein Bediirfnis, den Herren WEB~ t und ~)E BriArrOOT auch an dieser Stelle fiir ihr Entgegenkommen meinen aufriehtigen Dank zu sagen. Die Erhaltung des Materials war nich~ giinstig. Sie war dureh die vorangegangene Untersuchung, vielleicht aueh dureh die urspriingliche Konservierung beeintr~chtigt, die wohl etwas summarischer Art gewesen sein mag. Die Cystide waren sehr stark geschrumpft, und auch die histologische Erhaltung war zum Teil mangelhaft. Im Gesamtbau des Stockes und in der Knospenfolge finde ieh bei V. Sibogae nichts, was eine n~here Verwandtschaft mit anderen Vietorellen, insbesondere mit V. pavida wahrseheiulieh machte, aber auch nichts, was ihr geradezu widerspr~che. Jedes Individuum treibt an seiner Analseite einen Tochterspro6, der die I-Iauptrichtung des Zweiges bestimmt, und dem zur Linken und Rechten des Muttertieres seitliche Knospen folgen k6nnen. So ist es nicht nut bei Victorella, sondern auch Z. f. ~ยข[orphol. 11. ()kol. d. Tiere. Bd. 36.


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