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VI. Ueber Derivate der Hydratropasäure und die künstliche Bildung der Phloretinsäure

✍ Scribed by Trinius, Paul


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1885
Weight
604 KB
Volume
227
Category
Article
ISSN
0074-4617

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✦ Synopsis


Die zur Darstellung von Hydratropasaure erforderliche Itropasfure wurde grofstentheiis aus Ptropin nach den Angaben von Fi t t i g und W u r s t e r *), eine kleinere Menge nach dem Verfahren von S p i e g e I +*) aus dcetophenon bereitet. Zur Gewinnung yon Hydratropasaure wurden je 15 g Atropasiiure mit etwa dem 8 fachen der theoretischen Menge von 5 procentigem Natriumamalgam, das in kleinen Portionen zugesetzt wurde, behandelt. Auf Zusatz von uberschiissiger Selzsiiiire scheidet sicli die Hydratropasaurt: als dickes Oel eb. Bei Anwendung von ganz reiner Atropasaure und dem hinreichenden Ueherschufs von Nrttriuinamalgatn ist es nicht erforderlich , die Hydratropasaure erst in ihr Calciurnsalz zu verwandeln, snndern es genugt, sie mit Aether auszuschiitteln, in Ptherischer Losung rnit Chlorcalcium zu entwassern und der Destillation zu unterwerfen. Fast die ganze Mlenge geht bei 265@ iiber. Nitrohydratropasawen. -Hydrat ropasaiire, in Portionen von 10 g, wurde mit rauchender Salpetersaure allmatrlich und tropfenweise versetzt. IJm starke Erliitzung zu vermeiden, wurde das Gefak mit Eiswasser gskuhlt. Jeder Tropfen Salpetersiiure verursacht eine tief ro thbraune Farbung, die allmablich verschwindet und in hellgelb ubergeht. Man setzt so lange Salpetersaure hinzu, bis auf Znsatz eines Tropfens keine braune Firbung mehr eiritritt, lafst noch einige Zeit *) Diem Annalen lm5, 147. **) Ber. d. deutech. ohem. Gee. 14, 837.


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Die Golddoppelsalze beider Tropine scheiden sich bei langsamer Verdunstung in grossen, gelben , tafelfijrmigen Krystallen ab, deren Analyse die Formel C, HI N O . H C1 i -Au CI, ergab. Beide Sake sind in ihrem Aeusseren nicht zu unterscheiden; sie schmeizen onter Zersetzung bei 210 -2120. Auf das op