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Verweilzeit der Partikeln und der Flüssigkeit in einer mehrstufigen dreiphasigen Wirbelschicht

✍ Scribed by Dr.-Ing. Bernd Schmidt


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1980
Tongue
German
Weight
230 KB
Volume
52
Category
Article
ISSN
0009-286X

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✦ Synopsis


Die zahlreichen Vorteile von Wirbelschichten gegenuber dem konventionellen Festbett miissen im allgemeinen mit dem Nachteil einer groBeren Axialvermischung erkauft werden. Dies hat eine breite Verweilzeitverteilung zur Folge. Bei sehr groBen Anlagen konnen zudem nicht beherrschbare groBraumige Zirkulationsstromungen 4 -stoff 15181111 Abb. 1. Schema der mehrstufigen Rieselboden-Wirbelschicht. auftreten. Dies fuhrt zu den bekannten Problemen bei der MaBstabs-vergroBerung. Diese Nachteile gaben zu Uberlegungen AnlaB, Wirbelschichtapparate in Stufen zu unterteilen. Hierbei wird die Begrenzungder axialen Vermischung auf die Stufenhohe angestrebt. Eine neuere Losung dieses Problems stellt die von Brauer und Miihle [l] entwickelte Rieselboden-Wirbelschicht dar. Abb. 1 zeigt eine derartige Anlage schematisch. Die Wirbelmedien Fliissigkeit und Gas durchstromen eine Saule von unten nach oben, wahrend die Partikeln im Gegenstrom dazu den Apparat von oben nach unten durchrieseln. Hierbei stellt sich aufjedem Siebboden eine Wirbelschicht mit einer durch die Betriebsbedingungen festgelegten Konzentration an Partikeln ein. Die in diesem System auftretende Verweilzeit der Partikeln wird charakterisiert durch die mittlere Verweilzeit und die in jedem kontinuierlich arbeitenden Apparat auftretende Verweilzeitverteilung. Im Grenzfall der Fliissigkeitswirbelschicht beobachtet man zunachst bei ansteigender Feststomtonzentration einen starken Abfall der mittleren Verweilzeit. Bei einer Konzentration von 0,20 wird ein


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