Ver�nderungen im Phosphatgehalt der B�ckerhefe nach Erh�hung der Trockenresistenz durch Adaptation an hypertonische L�sungen
✍ Scribed by Santarius, Kurt Adolf
- Publisher
- Springer-Verlag
- Year
- 1965
- Weight
- 302 KB
- Volume
- 50
- Category
- Article
- ISSN
- 0003-9276
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✦ Synopsis
In fr/iheren Untersuchungen hatte Fffe~TBAU~R (1957a, b) festgestellt, dab die Austrocknungsresistenz yon B/~ckerhefe ansteigt, wenn man die Zellen in einer 5IiihrlSsung mit erhShtem osmotischen Wert heranzieht. Bei der Ermittlung der Ursachen fiir diese ResistenzerhShung wurde in einer vorangegangenen Arbeit (SANTA~IUS 1964) das Atmungsverhalten der an LSsungen mit erhShtem osmotischen Wert adaptierten Zellen bestimmt. Oabei erg~b sich, dab die an eine hypertonische Sorbitoder Lutrol-LSsung angepaBten ttefen eine hShere Atmungsintensit&t besaBen als die nicht adaptierten Kontrollen.
Da bekanntlich enge Korrelationen zwischen dem Atmungsstoffwechsel und dem Phosphathaushalt der Zellen bestehen, sollte im Rahmen dieser Untersuchungen festgestell~ werden, inwieweit sieh die unter verschiedenen osmotischen Bedingungen herangezogenen Organismen in ihrem Phosphatgehalt unterscheiden.
I. Material und Methodik
AIs Versuchsmaterial f~nd eine aus handelsfib]icher B~ckerhefe (Saccharomyces cerevisiae) iso]ierte Einzellkultur Verwendung, die in normaler l~hrl5sung (Ko-Zellen) bzw. in Gegenwart yon 1,1 m Sorbit (So-Zellen) oder 20Vol-~ Lutrol (Lu-Zellen) in der gleichen Art und Weise wie bei SA~T~IVS (1961, 1964) herangezogen worden war.
Die Entn~hme der Hefen aus der Kul~urfliissigkeit erfolgte etwa 20 bis 30 Std nach dem Einimpfen. Es wurden immer nur solche Organismen fiir die Phosph~tbestimmungen herangezogen, die sich noch unter optimalen Verhaltnissen befanden, da Vorversuche ergeben hat~en, dab der Phosphatgehalt der unter verschiedenen Bedingungen kultivierten Organismen wiihrend des exponentiellen Verlaufs des Wachstums kons~ant bleibt, mit sinkender Wachs~umsgeschwindigkeit (e~wa bei einer Hefemenge yon mehr als 4,5 mm3/ml LSsung, vg]. die Abb. 1 bei SANT~I~:S 1964) jedoch al]mahlich abnimmt. Vor der Probenentnahme wurde daher jeweils die Suspensionsdichte der Zellen in den verschiedenen KulturgefaBen mi~ ttilfe yon Kafka-RShrchen ermittel~ (SAZqTARIVS 1964).
I\Tach der Anzuch~ wurden die tIefen aus der NahrlSsung abzentrifugier~ und gewaschen. Zur AbtStung der Zellen und zur Extraktion der Phosphatverbindungen