Vergleichende Untersuchungen über die Reißfestigkeit und Längsquellung des menschlichen Haares
✍ Scribed by H. Brauckhoff; H. C. Friederich
- Publisher
- Springer-Verlag
- Year
- 1953
- Tongue
- English
- Weight
- 459 KB
- Volume
- 196
- Category
- Article
- ISSN
- 0340-3696
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✦ Synopsis
Im Schrifttnm liegen eine große Anzahl von Mitteilungen über die Chemie und Physik des menschlichen Haares vor, deren Inhalt sich im wesentlichen mit dem histologischen Aufbau, der Struktur und der Zusammensetzung der ttaarsubstanz beschäftigt. Bei der mikroskopischen Untersuchung wurden drei Schichten gefunden, aus denen sich das Haar zusammensetzt:
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Die außenbefindliche Schuppendecke (Cuticnla). 2. Die Rindenschicht (Cortex), die aus spindelförmigen Zellen besteht und den Hauptteil des Haares ausmacht.
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Die Markschicht (Medulla), die sich im Innern des Schaftes erstreckt und aus meist rechteckigen oder polygonalen, oft inse]artig an-*geordneten Zellen besteht.
Zwischen Cuticula und Rindenschicht entdeckte R~uI~cTH eine l~embran, die von L]~mVL~~N und ZAEN n~her untersucht wurde. Sie wird im Schrffttum als Subcutis, Epidermismembran, Subepidermicola und Zwisehenmembran bezeichnet. Ihre Bedeutung für verschiedene textiltechnologische Verarbeitungsprozesse steht heute fest.
Genauere Struktureinze]heiten sind bei elektronenmikroskopischer Betrachtung erkennbar. Über den molekularen Feinbau gibt die Röntgenanalyse Aufschluß. Es wurde festgestellt, daß die Moleküle aus langen, zickzackförmigen Ketten bestehen, die aus Aminosguren in peptitischer Bindung zusammengesetzt sind. Seitliche Verknüpfungen zwischen den ttanptvalenzbrücken durch Cystinbrücken und senkrecht hierzu durch Wasserstoffbrücken und Salzbindungen wurden erkannt. Der Einfluß auf die Beweglichkeit der Moleküle und die elastischen Eigenschaften des Haares wurden n~her untersucht (AsTBv~Y and WooDs, ELö]) u. Mitarb.). Eingehende Untersuchungen liegen auch über die verschiedenen physikalischen Eigenschaften des menschlichen Haares vor.
In der folgenden Veröffentlichung soll über die hygroskopischen und mechanischen Eigenschaften des menschlichen Haares und deren Änderungen bei sch~digenden Einfiüssen berichtet werden. Die Zusammenh~nge
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## Abstract Zur Überprüfung der auf __Mills__ und __Bmith__ zurückgehenden Vorstellung von der Strukturähnliehkeit des Thiazol‐ und Isochinolinrings wurde das Verhalten von 4‐Methylthiazol und von 3‐Methyl‐isochinolin gegenüber Benzaldehyd eingehend untersucht. Es wurde gefunden, dass in beiden Fäl
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