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Vergleichende Untersuchung des Minutenvolumens des Herzens mit der ballistischen und der direkten Fickschen Methode

✍ Scribed by H. Klensch; A. Schaede; P. Thurn; R. Caspari; H. Hilger


Publisher
Springer
Year
1959
Tongue
English
Weight
500 KB
Volume
269
Category
Article
ISSN
0031-6768

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✦ Synopsis


Kaum eine andere variable physiologische Größe scheint dem Versuch objektiver Erfassung solche Schwierigkeiten entgegenzusetzen, wie das Sehlagvolumen (Vs) bzw. Minutenvolumen (Vm) des Herzens. Wir zitieren CV[~ISTENSE~~: ,Wir ... wissen nicht, ob das Herzminutenvolumen unter basalen Bedingungen 8 oder nur 5 1 ist, und weiter wissen wir nicht, ob ein Herzschlagvolumen von 130 oder eines von 80 ml normal ist." Es ist charakteristisch für die allgemeine Unsicherheit auf diesem Gebiet --auch hierauf wies CHR~STE~SE~ hin --, daß neuerdings überhaupt ein wissenschaftlicher Streit um die fundamentale Frage entbrennen konnte, ob bei körperlicher Arbeit das Sehlagvolumen zunimmt oder nicht1,5,11. Diesem Dilemma wird nun sicherlich nicht dadurch abgeholfen, daß man sich auf die resigmerende Feststellung zurückzieht, daß das Schlag-und Minutenvolumen des Herzens eben nicht objektiv erfaßbar seien, sondern es muß versucht werden, durch immer wiederholte möglichst simultane Untersuchung dieser hämodynamischen Größe mit möglichst vielen Verfahren der verschiedensten methodischen Konzeption zu möglichst ähnlichen und reproduzierbaren Werten zu kommen, und zwar zunächst für den l~uhewert und schließlich für die ganze Skala der Varabilität dieser Größe.

Wenn in dieser Arbeit, wo es um die Testung eines neuen Verfahrens der Vs-Bestimmung durch ein vergleichsweise altbewährtes anderes Verfahren geht, über ,Bestimmung" oder ,Ermittlung" des Vm oder Vs gesprochen wird, so geschieht das unter einem bestimmten, wenn auch im folgenden nicht immer wieder ausgesprochenen Vorbehalt: Wir sind uns darüber im klaren, daß ~ede derzeit geübte Methode der Vs-und Vm-Bestimmung indirekt ist, daß das Resultat der Anwendung jeder dieser Methoden mehr oder weniger einen Annäherungswert darstellt und bei einigem Anspruch auf Exaktheit lediglich als Vs-oder Vm-Vergleiehszahl (als ein Vs' oder Vm') bezeichnet werden darf, einen Zahlenwert also, der zumindest in Gedanken stets mit einem individuellen, aber


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