Verfahrungsarten beim Sprengen mit Pulver in England und in Sachsen, und Vorschlag zu einer neuen gefahrlosen Art
✍ Scribed by von Gilbert
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1817
- Tongue
- English
- Weight
- 538 KB
- Volume
- 56
- Category
- Article
- ISSN
- 0003-3804
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✦ Synopsis
c 55 3 111. Verfn?irufigstcrten beirn Sprengen rnit Pulver in England und in SnchJert, urrd Vorfihlag eu einer neuen gefahrlojin Art. Z u r a IU ni e n g e fi c 1 1 t v o n G i l b e r t. 3. Au3 eincm Briefe , gercl~ricbea an Hcrrn N i c h o 1 fu It ausBrifio1 den 21. Jan. 1806. D e r Brieffieller fingt darnit an, die Werkzeuge zurn Bohren und ziim Bel'ctzcr dcr Schiefslocher, deren Gch die Bergleute zu Shipl~ant, i n Sommer-& / h i r e bedienen , abzubilden und z u befch,reiben. N a n arbeitet dort in KalUtein, macht die Bohr- locher 18 bis 20" tief und weit, wozu man zivei ZeiJelbohrer 18 und 24" long, einen 4 bis 7 Pfund f c h were u FiiuJel, u nd e i ne n 24" la n gen h'riizer (ei nen Y r s h t mit einern kleinen rechtwinkelig daran befeltigten LGffel , ziiin Herausheben des Bohrmehls) braucht, und verrammell den Schurs mit Stuckchen des Gefieins, nachdem man die eiferne 24" Jange R&mznndel (pricker) a n der Seite des Schierslochs, 10 dal's fie mit dem Gcfiein iu Beriitirung iit, s u f das Yulver gefctzt hat. Dazu dietit ein 20'' langer ei-[erner Stnntpfer (t'aminer), ein cylindrifchcr Stab, [ 56 1 dellhn unteres Ende konifch ausgehiihlt i R , damit es 1 i . i i l dicht oii die RSumnadel bringen IaKe, und durcti feineSch&-fe die Steine delto leichter i n Staub verwandle. M a n nimmt zu einem Schurs his auf 1 CJnze Yulver, wirf't I Zoll hoch kleine SLLicke Knlkrtaub dnriiber, und verrammelt diele, unfangs m i t kleinen, dann miL kriftigen Schliigen; To f d h r t man f o r t , bis das garlee Loch verrommelt ill, liiftet und drelit ober hei jedem halbeii Zoll die eil'ertie Kiumnadel, die ficli daher zuletzt mit eiri P o o r leichten Schligen gegen den MeilTel, den mail durcli das Auge d e r Natlel fieckt, he,rausheben 1Prst. I Bars der SchuCs Iiierhei losgegangen ware, davon hat man hicr, wo m a n in KalklIein arbeitet, weiiige oder gar keine Heil'piele. Zum Z2nder bedient man fich des diinnlien mit Pulver gefu1lten'Erides ~o n Weizenfiroh, das iilier das letzte Knie '40" -1angl fdyn mufs. O l e Lintere Scheidemand fchneidet man ilicht fort: rchabt aber das Stroh hier diinne, darnit das Pulv e r leicht durclil'chlage, Das obere offene Eride nimmt man zmirchen 2 Finger, da wo fie von d e r