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Verbindungen des vierwertigen Molybdäns

✍ Scribed by Sand, J. ;Maas, Johanna


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1907
Weight
491 KB
Volume
40
Category
Article
ISSN
0365-9631

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✦ Synopsis


Jbie liier berechneteii rind gefttndeneii Prozentzablen fiir Go, N und J liegen sehr nahe den entsprechenclen Werten des ini Vorhergehenden beschriebeuen griinen Nitrats CO,J,CI(N(~~)~(NH~)~~(H~O)~.

Der Unterschietl liegt in der IIalogensilbcrbestiiiimung. Das Nitrat aus schwarzerii Nitrosonitrat ist bei den1 ganzen Verfahren der Reintlarstellung n i e m i t c h l o r h a l t i g e n i N a t e r i a l in B e r i i h r u i i g g ek o m m e n , das gewogene Halogensilber ist reines AgJ; dns friiher beschriebene griine Nitrat aus schwarzem Nitrosochlorid enthiilt nach tler indirekteu Bestinimung beider Halogene 3.66 Ol0 bezw. 3.24 ' ' 0 Chlor.

Uie UnterJnchiing wird i i d i verschiedenen Richtringeu hin Fortgesetzt. 661. J. Sand und Johanna M a a s : Verbindungen des vierwertigen Molybdhs. jMitteilung XU> tlerii Cheiiiisclieii Laboratoriuin der Akadeuiie tler Wisaenschaften zu Miinchen.] (Eingeg. aiii 19. C)ktober 1907; niitget. in der Sitzung von Hrn. H. GroOmlaun.) Bei der elektrolytischen Redriktion von Xolybdlnslnre in rhodanwasserstoffsaurer Losung ') entstehen neben Rhodaniden des fiinfwertigen Molybdiins hochkoiriplexe Salze, in denen man ein zentrales Molybdanatom mit vier Hauptvalenzen annehmen m d . Unter anderem wurde das an glatter Platinkatbode erschopfend reduzierte Reaktionsgemenge a d ein sehr charakteristisches gelbes Zinksalz verarbeitet: Wird die reduzierte Liisung mit Ammoniak iiberslttigt, so fiillt ammoniakalische Chlorzinklijsung aus tlem Filtrat das in langen, glanzend gelben N adeln krg st dlisierende Zinksal z der Forniel [ Mo(S CN)6 (NH3)r]Zn. Diese Zinkverbintlung war tler Ausgmgspunkt fiir eine erneute Untersucbung der Reihe, deren niichste Resultate in den folgenden Zeilen niedergelegt sind. 1. V e r b i 11 d u u g e n v on1 T y p n s Mo(SCN)G (NH3):$ 112. Zunachst muaten ,4nhaltspunkte dariiber gewoiinen werden, in welcher Art die Bindung der vier Ammoniakreste im Molekiil des Zinkaalzes bewirkt wird. In obiger Formulierung erscheincn die basischen Kadikale einem vierwertigen . zentralen Molybtllnatoiii koordiniert, in tlesseii zweiter Sphkre dns Zinkatoiii steht. Da nun aber auch die Zinkl ) J. S a n d und 0. B u r g e r , clieseBerichte 88,3384 [1905]: 39, 1761 [1906].


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