Untersuchungen über Stilbene, XVIII. Polyphenyl-polyene
✍ Scribed by Drefahl, Günther ;Plötner, Gerhard
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1958
- Tongue
- English
- Weight
- 451 KB
- Volume
- 91
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-2940
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✦ Synopsis
Pol ypheny I-pol y ene
Aus den1 Institut fur Organische Chemie und Biochemie der Universitat Jena (Eingegangen am 5. Marz 1958) Darstellung und Eigenschaften mehrkerniger Polyphenyl-polyene und ihrer Methylhomologen werden beschrieben. Das erste Glied einer Reihe analog gebauter Verbindungen vom Typ H -[ -= C H -] a --I , das Stilben, wurde 1843 von A. LAURENT~) erstmalig beschrieben und erfuhr auf Grund seines chemischen Verhaltens und besonders seiner physikalischen Eigenschaften in allen Entwicklungsabschnitten der organischen Chemie besondere Bearbeitung. 1.4-Distyryl-benzol(1, n = 2) wurde 1917 von H. KAUFFMANN~) durch Umsetzung von Terephthalaldehyd mit Benzylmagnesiumchlorid und Dehydratisierung des Carbinols uber die Acetylverbindung erhalten. In jungster Zeit gelang es J. SCHMITT und Mitarbb. 4), durch Friedel-Crafts-Reaktion von Phen-acetylchlorid mit sich selbst in Gegenwart kleiner Mengen von Aromaten Desoxybenzoine zu erhalten, die durch Reduktion mit Aluminiumisopropylat in der Schmelze und unter gleichzeitiger Dehydratisierung in 3-und 4-kernige Stilbenkohlenwasserstoffe (I, n = 2,3) ubergefiihrt werden konnten. Zur Vorbereitung von physikalischen Untersuchungen dieser Substanzklasse wurden Darstellungsverfahren fur alle Verbindungen bis n = 4 einschliefllich der Methylhcmologen ausgearbeitet, wobei das Fehlen eines Konstitutionsbeweises fur diese Verbindungen durch eine Gegenuberstellung der Ergebnisse mehrerer unabhangiger Synthesen ausgeglichen werden sollte. Durch diesen Vergleich sollte es weiter moglich sein, zu uberprufen, ob sich bei diesen Substanzen unter den Reaktionsbedingungen ein Gleichgewichtszustand der cis-trans-Isomeren einstellt. An sich liefert z. B. die Decarboxylierung der Stilben-acarbonsauren vorzugsweise cis-Verbindungen, wogegen etwa die Dehydratisierung von Carbinolen mit Jod in Xylol zur trans-Form fuhrt.
Aus der grol3en Zahl uberprufter Synthesemoglichkeiten bleiben schliefllich nur drei Wege ubrig, die, von zuganglichem Ausgangsmaterial ausgehend, bei ertraglichen Ausbeuten zu sauberen Verbindungen fuhren.
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