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Untersuchungen über die Wasserdampfabgabe kleiner Hautflächen beim Menschen

✍ Scribed by Ewald Heerd; Christa Oppermann


Publisher
Springer
Year
1966
Tongue
English
Weight
641 KB
Volume
291
Category
Article
ISSN
0031-6768

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✦ Synopsis


Eingegangen am 25. lYlai 1966 Zusammen/assung. I. Mit einer elektronisehen Mikrowaage wurde die Wasserdampfabgabe einer 10 cm ~ groBen Me~fl~che im proximalen Drittel der Innenseite des linken Unterarms einer hautgesunden Versuchsperson bestimmt. Der Wasserdampfdruek in der Mel3kapsel konnte zwisehen 3 und 22 Tort variiert werden. Durch Kfihlen des Armes mit einer wasserdurchstrSmten Gummimanschette wurde die Hauttemperatur an der Mel~stelle auf Werte zwischen 21 und 32 ° C eingestellt. Die Versuchsperson ffiklte sich in allen Versuchen thermisch indifferent. 2. Die Wasserdampfabgabe war bei konstanter Hauttemperatur im untersuchten Temperatur-nnd Feuchtebereich w~hrend der kalten Jahreszeit eine lineare Funktion des Dampfdruckes in der nmgebenden Luft. Die IIauttemperatur ging fiber den S~ttigungsdampfdruck der Intereellularflfissigkeit unterhalb der ,,Barriere" der Epidermis in die Funktion ein. 3. Die ~berfenehte war klein gegeniiber der Gesamtdampfdruekdifferenz zwisehen feuehter Hautunterii~ehe und umgebender Luft. 4. Der mittlere Wasserdampfdiffusionswiderstand der Epidermis im Winter lag bei 2,9 Torr • min-cm 2 • ~g-1. Er wurde bei relativen Luftfeuehten unter 609/0 offenbar weder yon der Hauttemperatur, noch vonder relativen Feuchte auf der Hautoberfl~che, noeh vom Wasserdampfdruck in der Luft beeinflul~t. In einer fr/iheren Arbeit konnten Hv, E~D u. OHA~A [12] zeigen, dab die Wasserdampfabgabe von einer kleinen, nicht apokrin oder emotionell schwitzenden Hautstelle in einem weiten Bereioh linear abhgngig ist vom Dampfdruck in der umgebenden Luft. Der extrapolierte Schnittpunkt der Geraden mit der Abszisse entspraeh dem S~ttigungsdruek bei Hauttemperatur; d. h. unter diesen Bedingungen ist die Bflanz zwischen der in die Haut eintretenden und der die Haut verlassenden Wasserd ampfmenge ausgeglichen.

Dieser Befund spricht daffir, dab der abgegebene Wasserdampf den Widerstand, den die Epidermis seinem Durchtritt entgegensetzt, durch Diffusion iiberwindet. Aus der objektbedingten Streuung wurde auf einen yon der l~uhesekretion der SchweiBclrfisen gebildeten sekretorischen Antefl der Perspiratio insensibilis gesehlossen.


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