Untersuchungen über die vermeintliche Flüchtigkeit der Tantalsäure mit Flußsäure und über einige Tantalverbindungen
✍ Scribed by Otto Hahn; Karl E. Pütter
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1923
- Tongue
- German
- Weight
- 936 KB
- Volume
- 127
- Category
- Article
- ISSN
- 0372-7874
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✦ Synopsis
Die Angaben der Literatur uber die Fluchtigkeit der Eindampfruckstgnde fluBsaurer Losungen von Tantalpentoxyd beim Gliihen gehen weit auseinander. H. ROSE^) beobachtete bereits beim Eindampfen der Losungen Verluste an Tantal; nach seinen Angaben wird der wesentliche Anteil aber erst beim starken Erhitzen und Gliihen der Trockenrucksttinde als weiBer Rauch fluchtig. Bei einmaligem Losen, Eindampfen und Gliihen bcobachtete er einen maximalen Verlust von . %, %O/ O, der bei Gegenwart von Schwefelsiiure auf etwa 1% herabgesetzt wurdc. In neuerer Zeit bestiitigte A. G . LEVYO') den Befund ROSES, doch konnte dieser Autor bei Anwesenheit von Schwefelsaure keinerlei Verluste an Tantal feststellen. LEVY beobachtete auch, daB beim AufsohluB von Tan talpentoxyd mit Kaliumbifluorid ein Teil des Tantals als Fluorverbindung fluehtig wird. 0. RUFF und E. SCHILLER~) dagegen halten die oben erwahnten Literaturangaben fiir falsch, denn sie erhielten beim Losen in FLUBsiiure, Eindampfen, Trocknen und Gluhen bis zur Gewichtskonstanz das angewendete Tantalpentoxyd auch bei Abwesenheit von Schwefelsliure quantitativ zuruck. Ebenso konnten beide Forscher aus Kaliumtantalfluorid beim Gluhen weder Tantalpentafluorid absublimieren, noch Verluste an Tantal iiberhaupt feststellen. AnsehlieBend an letztere Arbeit uberprufte A. G. LEVY^) seine friiheren Versuche nochmals, fand seine ersten Angaben erneut in jeder Hinsicht bestiitigt und kommt zu dem SchluR, daB RUFF und 1) Pogg. Ann. 99 (1856), 481. 2, The Analyst 26 (1901), 64-68. 9) 2. a m g . C h . 72 (1911), 329-357 und E. ~CEILLER, Diss. ' ) The Andy& 40 (1915), 204-218. Danzighngfuhr 1911.
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