Untersuchungen über die specifische Wärme wässriger Lösungen chemischer Verbindungen
✍ Scribed by Thomsen, Julius
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1870
- Weight
- 374 KB
- Volume
- 3
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
Flocken heraus, wdche alle ausseren Eigenschaften eines Harzes besitzen (A).
Die davorl abfiltrirte Fliissigkeif eiithiilt eine, wenti auch sehr vie1 kleinere Mengr eiines zweiteii Korpers, der sich mil Aether daraus auszielien Iawt, und nach dem Abdestilliren desselben ak ein schwach braunlich gefarbter Syrup hiiiterbleibt (B). DaJ Harz (A) liisst sich leicht in Weingeivt, die filtrirte Losung giebt auf Wasserzumtz eine Milch, die emt auf Zusate einiger Tropfen Snlzslure den suspendirtrn Koryer als flockige, schwach gefarbte Ausscheidung liefert. Nach dern Waschen u n d Trocknen hat man eine pulverige, liclit Heischfarbige Masse, die bei 100° zusammenballt ohne zu schmclzen, inrid 73.77 Kohlenstoff uiid 7.67 Wasserstoff enthiilt.. ER hat dieves Harz nicht wie so mmche andere schwach saure Eigenschaften, und giebl keine constanten, wenn auch amorphen Verbind ti ngen . Es lost sich leicht i n Alkohol, scliwer in Aether, Benzol und Sc.hwefelkohleiistoff. Bei der Oxydation m i t schiiielzendem Kali liefert es, wie vielt! Ilarze, Protocatechusiiure, iudessen ist die Menge dieoer so gebildeten Siiure nicht gross, und es bedarf hierzu eiues anhaltenden Schmelzeris, wobei sich der grosste Theil io gasige uud kohlige Producte urnsetzt. Die ldentitlt der so erhaltenen Protocatechuslure war leicht festzustellcn. Das vorerwahiite syrupartige Product der Reductiou des Curcumiris niit Natrinmama.lgam ( B ) enthalt vornehmlich einen Korper, der sctnw:icl~ saui'e Eigenschalten besitzt und oiit Baseii Verbindungen eiDgetit. Ani leichtesteii erliLlt man eine Barytverbindung, wenti man das iloliprodtict rnit Wasver auskocht und die ILBsung mit kolilcnsaurem Baryt absiittigt. Aus der ziemlicli weit eingeeiigten filt.rirteii Liisung sclriessen nllm2hlig warzjge kiiriiige Krystalle an, wiihrend die Mtit.terlauge rissig eintrocknet. Ich unterlaes es, die bri drr Analyse diescs Salzes, sowie der daraus abgeschiedenen digen Sdure, erhaltenen Zablen anzugrben, weil sie zu keiner annehmbaren Forrnel fiilnrt.cn. u i i d ich nic.lit. Material genug besass, ihre Darstellung zu wicdrrholrri. Wien, Laboratorinm des Prof. H 1 a.si we t z .
- Julius Thomsen: Untersucliungen uber die specifischr! Wlrme wassriger Losnngen cbemischer Verbindur Ten. (Eingegaiigen am 11. Juii; verlesen von Urn. Wicbelhaos.) A n s c r den iieueren Untersuchungon von Hrn. Sc.hiiIIer (Pogg. Ann. Bd. 126) iiber die specifische' Wiirnie eiinipr S:ilzl;i?iinpen und und den Ilteren Brstimniuiigen VOII A n d r e w s ( Pogg. A n i i . lid. 66) rund P e r s o n (Ann. de chim. et tle phyri. [ : ; I V. 32) giebt ea nur sehr
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