Einwirkung des Jodathyls und Jodmethyls auf die Verbindungen des Phosphors mit Metallen \*>. Die so bestimmt hervortretenden Analogieen, welche fur Arsen und Phosphor wahrgenommen werden, leiteten naturlich zu der Vermuthung, dafs die Einwirkung von Jodmethyl oder Jodathyl auf die Verbindungen des P
Untersuchungen über die metallhaltigen organischen Radicale.
✍ Scribed by Cahours, A.
- Book ID
- 102895618
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1862
- Weight
- 936 KB
- Volume
- 122
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
In einer fruheren Abliaiidlung te+*) habe ich , nachdem ich durch zahlreiche Analysen die Zusainmensetzung der athylund methylhaltigen Ziririverbindungen festgestellt , rnich bemiiht, die Constitution derselben zu ermitteln. Urn die Geschichte dieser Substanzen zu beenden, will ich eine kurze Beschreibung einiger neuen Verhindungen geben , die der Stanniithyl-und der Sesquistannatliylreihe angehoren , und einige von den Reactionen betrachten , welche diese merkwiirdigen Producte zeigen. Stamathyb Reihe. Jodcyanverbinduny des Stannathyls. -Erhitzt man in geschlossenen Gefafsen in eiriem Bad von Kochsalzlosung gleiche Aequivalente Jod-Stannathyl und Cyansilber, welclie beiden Suhstanzen in einer zur Bildung eines diinnen Brei's hinreichenden Menge wasserfreien Alkohols vertheilt sind, so zersetzt sich nur die Halfte der zusatnmengebrachten Substanzen. Dampft man nach vollendeter Einwirkung die filtrirte alkoholische Losung ein , so erhalt man ein krystallinisches Pulver, in welchem Zinn, Aethyl, Cyan und Jod enthalten sind. Nach den Analysen kommt diesem Product die Formel Sn2(C4H& . J, Cy zu : *) Ann. chim. phys. [3] LXII, 257. **) Vgl. diese Annalen CXIV, 227 u. 354.
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und digerirte das Destillat mit Silberoxyd. Weder liefs sich der Geruch nach Essigslure beobachlen, noch wurde bei dem Verdunslenlassen der mit Silberoxyd digerirten Flussigkeit im leeren Raume ein kryslallinisches Silbersalx erhalten. Auch lieD sich keine Bildung von Kakodyl wahrnehrnen, als der Al
Als ich vor Kurzern die hauptsachlichsten Resultate von Untersuchungen iiber die Einwirkung der Jodverbindungen der verschiedenen Alkoholradicale auf die entsprechenden Schwefelverbindungen mittheilte \*\*> , bemerkte ich an den) Schlusse dieser Notiz, dafs das Bromathylen, C.,H4Br2, das Rromoforni