I n dcr erstenl) Xitteilung mach ten a i r bereits darauf aufnierlrsam, dsss uns die Isolieruug des Sporonins noch nicht roll befriecligte, da die durch Salzsaure isolierte Jkmbrdn sick durch ihre hraunliche Farbe und einen, allerdings durch Behandlung m-it Alkalien ent - fernbaren, Chlorgehalt vom
Untersuchungen über die Membran der Sporen und Pollen. I. 1. Lycopodium clavatum L
✍ Scribed by Zetzsche, Fritz ;Huggler, Karl
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1928
- Weight
- 954 KB
- Volume
- 461
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Die basische Grnppe ist also relativ schwach. Eine weitere Untersuchnng dieser Stoffe ist im Gange.
Da beobachtet worden war, daS das hitzekoagnlierte Phycocrythrin an Alkohol einen violett gefarbten Stoff abgibt, wurde 0,2924 g mit Slethylalkohol verrieben und nach 1 tligigem Stehen durch einen gewogenen Glasfiltertiegel gesogen, mit Alkohol und Ather gewaschen und getrocknet. Dabei war eine Gewichtsabnahme von 0,079 g (2,7 Proc.) zu verzeichnen, die mit violetter Farbe im Alkohol in Liisung gegangen waren. Durch Ather wird die LSsung nicht gcfiillt. Auch reiner Ather liist, wenn auch wenig. Die Liisung dieses Stoffes fluoresciert unter der Anulysenquarzlampe gelblichrot, die Fluorescene ist auch bei Tagedicht schon bemerkbar. Im Spektralphotometer ceigte sich ein starkes und scharfes Band bei 613-596 pp mit Maximum bei etwa 606 pp und ein zweites undeutlicheres und schwiicheres bei etwa 560-552 pp. Bei 500 ,up ist nur eiue nndeutliche Verdunklung wahrzunehmen. Der Stoff entfkbt sich auch in diffusem Licht in alkoholischiitherischer Lasung ziemlich rmch, dabei spiclt Luftsauerstoff keine Rolle. Das Absorptionsspektrum zeigt keine hnliehkeit mit dem des Phylloerythrins. Dieser Stoff wird ebenfalls niiher nnteraueht. Untersuchungen fiber die Menibran der Sporen und Pollen. T. 1. Lycopodium clavatum L.; von Fritz Zetzsclie und Karl Hugyler. [Aus dem Lnstitut fur organische Chemic der Universitiit Bern.] (Eingelaufen am 17. Februar 1928).
Obwohl die Membran der Sporen und Pollen schon im Anfang des 19. Jahrhnnderts die Aufmerksamkeit der Chemiker fand, unter denen John') und dann B r a c o n n o t 2 ) ihr den Namen PoUenin gaben, mangelt es bis heute an soweit gehenden chemischen Untersnchnngen , daS rnit diesem Namen ein chemischer Begriff zu verbinden w2ire. Die 9 Schwcigg. Journ. 12 (1814). 3 Ann. ehim. phye. 2, 42 (1829).
~ l) Lehrb. 3.Aufl. 6, 473 (1837). ' ) ober Bestandteile der Lycopodiumsporen. Diss. Erlangen 1889. -' ) VgL A. T s c h i r c h , Handbuch der Phsrmakognosie, 1. Abt. 2, *) Helv. 10, 346 (1927); 11, 272 (1928). 472; Fr. Ceapek, Biochemie der Pflanzen, 5. Aufl. 1, 702 (1925).
-I) Helv. 10, 472 (1927). ') Die trockenen, eandfreien Sporen enthalten nach unaerer und --___ --. .
📜 SIMILAR VOLUMES
Vgl. IX. Mittlg. vontehend. 2) Helv. 15, 412 (1932). Vgl. hienu Tabelle 1 und 2 in der vorstehenden IS. Mittlg.
V e r s e i f u n g d e r tlrei A c e t y l p r o d u k t e uncl B e s t i m m u n g ctes Die drei Acetylprodukte wurden mit je 50 em3 0.1-n. alkoholischer Kalilauge in ejnem Schliffkolben 7 Stunden gekocht ; hierauf wurde die unverbrauchte Lauge rnit 0,l-n. Salzshre, mit Phenolphtalein als Inclikat