Untersuchungen über die Kieselwolframsäuren.
✍ Scribed by Marignac, C.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1864
- Weight
- 283 KB
- Volume
- 132
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Untersuchungen iiber die Rieselwolfrarnsauren ;
von C. Marignac*).
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Lafst man die Lasung von saurem wolframsaurem Kali oder Natron mit gelatincser Kieselsaure kochen, so lBst sich eine gewisse Menge der letzteren auf, die Fliissigkeit nimmt eine alkalische Reaction an und enthalt nun eine Saure, in welder 1 Aeq. Kieselsaure mit 12 Aeq. Wolframsaure (SiO,, 12 WOB) verbunden ist und die ich Kieselwolframsiiure (acide aila'cotunptiq?ce) nenne. Es ist diefs eine kraftige, sehr bestandige Siiure, die sich aus ihren Salzen leicht ausscheiden lafst , zwei in prachtigen Krystallen darstellbare Hydrate bildet und deren Salze sehr loslich sind und meistens sehr gut krystallisiren.
Saures wolframsaures Ammoniak Iafst unter denselhen Urnstanden eine andere Saure entstehen, in welcher 1 Aeq. Kieselsaure mit 10 Aeq. Wolframsaure vereinigt ist (SO,, 10 WO3) ; ich nenne dieselhe Silicodeciwolframsaure (acide ~ilicod~citzingstiplle). Diese Saure ist vie1 schwieriger im reiiien Zustand aus ihren Salzen darzustellen ; sie bildet ein Hydrat, welches nicht krystallisirbar ist, sondern zu ciner glasigen , briichigen , sehr zerfliefslichen Masse eintrocknet.
Die sehr grofse Loslichkeit der meisten Salze macht es *) Compt. rend. LVIII, 809.
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