Untersuchungen über die Aufschließbarkeit von Chromeisenstein nach mechanischer Aktivierung
✍ Scribed by Prof. Dr.-Ing. Habil. R. Schrader; Dr. K. Hoffmann
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1970
- Tongue
- German
- Weight
- 336 KB
- Volume
- 42
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-286X
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✦ Synopsis
Die Emission der Schuster-Bande (kurzwellige Peakgruppe bei 5642 8, langwellige Peakgruppe bei 5673 8) entspricht Energien von 2,196 bzw. 2,185 eV pro Molekul oder 50,50 bzw. 50,26 kcal/mol. Fur die Dissoziationsenergie D ( ~-x z ~3 ) des Hydrazins geben Foner und Hudson [27] den Wert 3,30 f 0,23 eV/Molekiil bzw. 76 f 5 kcal/mol, Fisher und Heath [28] 77 kcal/mol an. Diese Dissoziationsenergie gilt fur den Grundzustand des Hydrazin-Molekiils. In angeregten Zustiinden ist die Dissoziationsenergie geringer. Man kann also annehmen, daB die nach G1. (4) bei der Rekombination eines Wasserstoff-Atoms im Grundzustand mit einem NzH3-Radikal im Grundzustand zu einem angeregten Hydrazin-Molekiil freiwerdende Dissoziationseiiergie des angeregten Zustands (D nach Fisher und Heath) 77-50,5 = 26,5 kcal/mol betragt. Das angeregte Hydrazin-Molekiil geht unter Emission der Schuster-Bande in den Grundzustand uber. Da dieser angeregte Zustand 50,5 kcal/moliiber dem Grundzustandliegtund nach Szwarc [29] die Dissoziationsenergie D ( R ~N -~R ~) = 60 f 3 kcal/ mol betragt, ist die Moglichkeit zur Priidissoziation aus dem Anregungsniveau gegeben. Hierdurch konnte die wenig strukturierte Form der Schuster-Bande erklart werden. Der groBte Teil des Hydrazins entsteht -nach unserer Meinungdurch Anlagerung von NH-Radikalen an Ammoniak-Molekiile, ein kleinerer Teil durch Dimerisierung von NHz-Radikalen. Fur wertvolle Hilfe beim Aufbau der experimentellen Anordnungen sowie fur die sorgfhltige Durchftihrung einiger Versuche danken wir den Herren H . Kiirten und W . Korzuitz. Herrn Dr. H . Richert danken wir fur einige wertvolle Diskussionen.
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