Untersuchungen über den Verlauf der metallkatalysierten Oxydation in ätherischen Ölen (Anethol)
✍ Scribed by Prof. Dr. H. Janecke; F. Niklasch-Hennig
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1961
- Tongue
- English
- Weight
- 329 KB
- Volume
- 294
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-6233
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✦ Synopsis
Janecke und N i k l a s c h -H e n n i g
Rrchiv ber Phannazie 2029. H. J a n e c k e und F. Niklasch-Hennig**) Untersuchungen uber den Verlauf der metallkatalysierten Oxydation in atherischen oilen (Anethol) *) Aus dem Pharmazeutischen Institut der Johann Wolfgang Goethe-Universitat . Frankfurt a. M. (Eingegangen a m 20. April 1961) I n Fetten und atherischen olen sind Metallspuren sehr unerwiinschte Verunreinigungen, die ihren Verderb beschleunigen. Die grol3te Bedeutung als Prooxydantien haben Eisen und Kupfer, die bei der Herstellung, Reinigung, Lagerung und beim Transport in diese Rohstoffe gelangen konnen. Oft wird aus Kupferapparaten destilliert, in eisernen GefaDen gelagert und transportiert. I n derselben Weise wirken noch einige andere Metalle, z. B. Kobalt, Chrom, Mangan, die aber als grobe Verunreinigungen nicht so sehr in Frage kommen. Nach Beobachtungen von Zechuisenl) fordern auch Zink und Aluminium, die im allgemeinen als indifferent angesehen werden, die Autoxydation. Das in unseren Untersuchungen verwendete Anethol wurde spektrographisch auf seinen Gehalt an Schwermetallspuren untersucht. Der veraschte und in Salzsaure aufgenommene Destillationsriickstand von 200 g Anethol wurde auf Kohleelektroden aufgebracht. Er enthielt Eisen (2,s * Kupfer ( l , 2 . Aluminium, Zink, Mangan und Zinn. Abwesend waren Kobalt, Nickel und Blei. Durch Vakuumdestillation konnte ein metallfreies Anethol hergestellt werden, und dieses kam bei den Versuchen zur Anwendung. Das Verhalten des gereinigten Anethols bei Gegenwart verschiedener Schwermetallverbindungen wurde mit der Warburg-Apparatur manometrisch verfolgt. E i s e n ( I 1 ) -V e r b i n d u n g e n (Abb. 1) Zu frisch destilliertem Anethol wurde Eisen(I1)-chlorid gegeben. Die Sauerstoffaufnahme stieg gegenuber Anethol nur unbedeutend an. Bei Anwendung von anoxydiertem Anethol (PZ = 14) wurde erheblich mehr Sauerstoff aufgenommen. Das gleiche Ergebnis ergab sich mit Mohrschem Salz. *) Herrn Prof. Dr. Di. med. h. c. F . w. Bruchhausen zuin 7 5 . Geburtstag in 1 erehrung gcwidmet. * *) Diese Arbeit wurde mit Unterstutzung des Verbandes der Chemischen Industie (Fonds d r r Chemischen Industrie) und der Deutschen Forschungsgemeinschaft durchgefuhrt, dencn hirrfur auch an dirser Stelle vielinals gedankt sei.
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