Untersuchungen über das β-Acetothiënon und seine Derivate
✍ Scribed by Peter, Arnold
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1885
- Weight
- 306 KB
- Volume
- 18
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
Arn o 1 d P e t e r : Untersuohungen fiber dae pl-AoetothNnon und seine Derivete. (Einqegangen am 24. Februar ; mitgetheilt in der Sitzung von Hm. A. P i n n er.) DHS friiher v011 rnir beschriebene Acetothilnon, C H3 ! ! co , C4 S welches bei vollsttbdiger Oxydation #l-Thiophensiiure liefert, giebt bei gembsigter Sauerstoffzufuhr: 6-T h i G n y 1 g 1 y o x y 1 sii ur e , C* H a S -.-C 0 ---C 0 0 H . Wird die Oxydation des Acetothignons in der sogleich en beschreibenden Weise gefihrt , so entsteht das Mittelprodukt awischen AcetothiGnon und Thiophensaure , die Thenoylameiseneffure. [Dam Radikal CIHJS---CO--wird von V. Meyer ~Thenoyla genannt.] Es wird eine Liisung von 7.5 g Kaliumpermanganat in 750 g Wasser hergestellt und 3 g Kttlihydrat dazu gegeben. I n dieselbe werden 3 g Acetothihon eingetragen. Die Oxydation vollzieht sich in der Kiilte in einigen Stunden. 1st die iiberstehende Fliissigkeit farblos, so wird filtrirt und das Filtrat angesauert, wobei jede Erwarmung veimieden werden muss. Dann wird mit Aether ausgeschiittelt, aus welchem die Saure in schiinen strahligen Gebilden krystallisirt. Wird dieselbe nur gut abgepresst, so zeigt sie immer einen Schmelzpunkt unter 60° C., wiihrenddem sie nach einigem Stehen im Vacuum fiber Schwefelsiinre bei 86O C. zu einem wasaerhellen Oel schmilzt, doch beginnt sie schon bei 78O zu erweichen. Da der Procentgehalt von Kohlenstoff und Waeserstoff aehr wenig von dem der Thiophenslure abweicht, so wurde die Schwefelbestimmung ausgefiihrt.
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