Heinrioh Goldsohmidt a d Elias Kieser: Untersuohungen fiber dam Carvol. (Eingegangen am 17: Februrr: mitgeth. in der Sitzung vnn Hm. F. Tiemann.) R e d 11 (\*tin 11 d e s C a r v o x i m w. Vor eiuiger Zeit habeii wir Versuche angeetellt, dae Carvol CloHlrO in eine Rase C I ~H ~~. NH2 iiberzufiihren
Untersuchungen über das Carvol
✍ Scribed by Goldschmidt, Heinrich ;Kisser, Elias
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1887
- Weight
- 366 KB
- Volume
- 20
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Eisessig geliist. Aus verdiinntem Eisessig krystallisirt es in weissen Niidelchen, die am Licht bald schwach riithlich werden. Diese Lichtempfindlichkeit ist auch wohl der Grund, weshalb der Schmelzpunkt sehr schwer ganz scharf zu erhalten ist. Derselbe lag nach wiederholten Krystallisationen aus verdiinntem Eisessig bei 166-167O. Gcfunden Berechnot fur C I S H I U O ~ C 80.S4 8 1.08 p c t . H 4.73 4.50
Organischrs Lnbomtoriuin der Technischen Hochschule zu B e r l i n .
445. Heinrich Goldschmidt und Elias Kisser:
Untersuchungen uber das Carvol.
[ Z w ei t c M i t t h e i 1 u n g.] (Eingegangen am 29. Juni.)
In unsercr ersten Mittheilung
I) haben wir das Hydrochlorcarvol und seine Derivate beschrieben. Es schien uns von Interesse, auch das Hydrobromcarvol, CloHls Br 0, nnd seine Abkiimmlinge kennen zu lernen. W i r hatten nlmlich versucht, aus dem Hydrochlorcarvoxim C ~O HIS C1: NOH, die Elemente dee Chlorwasserstoffs abzuspalten, wobei miiglicherweise ein Isomeres 'des Carvoxims entstehen konnte. Die Versuche fuhrten aber nicht zu dem gewiinschten Resultat, da eine solche Abspaltung selbst unter dem Einfluse von alkoholischem Kali nicht gelang. Das Anlagerungsproduct von Bromwasserstoff an Carvoxim konnte vielleicht minder bestandig sein. Darum wurde die Einwirkung roil Bromwasserstoff auf Carvol und seine Abkiimmlinge untersucht. H y d r o b ro m c a r vol. In Carvol wurde Bromwasserstoffgas YO lange eingeleitet, als es noch absorbirt wurde. Die Fliissigkeit, die dunkel und dicklich geworden war, wurde in Wasser gegossen und damit mehrnials gewaschen. Dam wurde sie mit Aether aufgenommen, die iitherische Liisung so lange gewaschen, als sie noch Bromwasserstoff abgab und dann mit Chlorcalcium getrocknet. Nach Verdunstung des Aethers im Vacuum hinterblieb ein dunkles, schweres Oel ron eigenthiimlichem, . . 9 Diese Bericlitc XX, 1%.
📜 SIMILAR VOLUMES