Untersuchungen zur Rißinitiierung bei Spannungsrißkorrosion
✍ Scribed by Dipl.-Ing. Chr. Beyer; Prof. Dr.-Ing. H. Speckhardt
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1988
- Tongue
- English
- Weight
- 584 KB
- Volume
- 19
- Category
- Article
- ISSN
- 0933-5137
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Bei der chloridinduzierten Spannungsril3korrosion (SpRK) hoherlegierter rost-und saurebestandiger Stahle wurde bisher der Riainitiierungbesonders bei ferritisch-austenitischem Duplexgefiigenoch relativ wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Zwar existiert eine Anzahl von Theorien, doch wurde ihre Gultigkeit eher am Riafortschritt als an der RiRentstehung uberpriift [l-31. So ist es zu verstehen, dal3 sie sich teilweise widersprechen, gerade im Hinblick auf die Erklarung der Anfalligkeit der ferritischen Phase. Der vorliegenden Arbeit liegen Versuche zu Grunde, die sich in erster Linie mit der metallographischen Dokumentation der AnriBentstehung bei einem ferritisch-austenitischen Stahl befassen und somit einen Beitrag zum Verstandnis der im einzelnen ablaufenden Schadigungsmechanismen leisten sollen. 2 Versuchswerkstoffe und Probenform Es wurde ein Stahl der Werkstoff-Nr. 1.4462, DIN-Bezeichnung X 2 CrNiMoN 22 5 3, im losungsgegluht/abgeschreckten Zustand verwendet. Seine Zusammensetzung und mechanischen Kennwerte sind in Tabelle 1 aufgefiihrt. In Abb. 1 ist die Probenform wiedergegeben, wie sie bei allen Versuchen venvendet wurde. Die Probenherstellung erfolgte durch Drehen, Schleifen und Elektropolieren (Schichtabtrag hierbei 0,25 mm zum Abbau der mit Bearbeitungseigenspannungen behafteten Oberflachenzone in der Priifstrecke). Tabelle 1. Chemische Zusammensetzung und mechanische Kennwerte bei Raumtemperatur und bei 144,5 "C des Stahles X 2 CrNi-MoN2253 (W.-Nr. 1.4462).
📜 SIMILAR VOLUMES
## Abstract Die Untersuchungen, die bisher mit Hilfe der Bruchmechanik auf dem Gebiet der Spannungsrißkorrosion durchgeführt wurden, erbrachten den Nachweis der quantitativen Zusammenhänge zwischen dem an der Rißspitze herrschenden Spannungszustand und der Ausbreitungsgeschwindigkeit des Risses. Zu
## Abstract Das Schwingungskorrosionsverhalten eines hochfesten, martensitischen Stahles in 0,5 n NaCl‐Lösung wird im Hinblick auf dessen Ermüdungs‐ und SpRK‐Eigenschaften untersucht. Als Parameter dienen Spannungsverhältnis und Frequenz, die Prüfmethodik ist bruchmechanisch orientiert, begleitend