Untersuchungen zur Lipidbestimmung im Blutserum nach dem Prinzip der Mikromethode von Swahn
✍ Scribed by Z�llner, H.
- Publisher
- Springer-Verlag
- Year
- 1961
- Weight
- 446 KB
- Volume
- 85
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-2917
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✦ Synopsis
Gesamtlipidbestimmungen haben je nach der angewandten Methodik einen unterschiedlichen Aussagewert. Die Gesamtlipide des Serums be~ stehen j~ bekanntlich aus versehiedenen Bestandteilen, die sich chemisch und physik~liseh zum Teil nicht unerheblich unterscheiden. Fiir die Analyse dieser Stoffe sind vide Bestimmungsmethoden ausgearbeitet worden. Es kann nicht der Zweck dieser Arbeit sein, dieselben vollst~ndig zu zitieren.
Die Schwierigkeiten bei der Bestimmung der Ges~mtlipide begin~en schon bei der Extraktion aus dem Untersuchungsmaterial. So finden sich auch ia der modernen Literatur immer wieder neue Vorschlage zur voll-sti~ndigen Extraktion derselben a, 8, 9, al Nach LAsz~ u. VE~zJ~ 2~ wird das Untersuchungsmaterial mit _~thanol/~ther extrahiert, eingedampft und der I~iickstand mit Ather aufgenommen. Naeh dem Verd~mpfen desselben werden die Gesamtlipide ausgewogen. Diese l~ethode ist bestechend einfach, die erhaltenen Werte sind aber wenig aufschlu~reich, da es sich ja hier nur um die Bestimmung des atherlSslichen t~iickstandes naeh vollstandiger Extraktion handelt. Ebenfalls nur auf dem ,,LSslichkeitsprinzil 0'' basiert z. B. die Methode naeh B~v~ 6. Eine Weiterentwieklung bedeutet die Arbeit yon RA~PA-PO~aT U. WxcHs~.r~2% Hier wird der Extrakt oxydimetrisch untersucht. Am giinstigsten erscheint uns die Gesamtlipidbestimmung naeh S~]~T as. Danaeh wird das Serum mit ~thanol/~ther behandelt, mit KOH eingedumpft, anges~uert und der in Petrol~ther 15sliehe Anteil gravimetriseh bestimmt. Bei diesem Verf~hren erhi~It m~n als Ges~mtlipide die Summe des gesamten Cholesterins (eigent]ich genauer das sog. Unverseifbare) und der ges~mten Fetts~iuren.
Wir benStigten ein Verfahren, das es gest~ttet, Fettresorptionsstudien im Kindesalter anszuffihren. Fiir diese Zweeke stehen versehiedene Methoden zur Auswah], die sieh zum Tell auch recht gut ergitnzen. So kann man z. B. mit Erfolg Bilanzuntersuehungen durchffihren, wobei allerdings betont werden mul~, da{~ dubei natfirlich nut fiber die aufgenommene Menge des Fettes eine Aussage gemacht werden k~nn und der Verlauf der Resorption unbekannt bleibt.
Gibt man mit der Nahrung KonjuenSle, so lassen sich die konjugierten Fettss im Untersuchungsmaterial leicht davch Photometrie im