Untersuchungen zur Indikationsstellung der Trabekulotomie bei glaucoma simplex
✍ Scribed by Peter Grote
- Publisher
- Springer-Verlag
- Year
- 1978
- Tongue
- English
- Weight
- 444 KB
- Volume
- 46
- Category
- Article
- ISSN
- 0012-4486
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✦ Synopsis
EINLEITUNG
Die Mikrochirurgie gibt uns die M6glichkeit, dal~ wir uns auf die Durchtrennung der Gewebsstrukturen beschr~nken k6nnen, die ffir die Drucker-h6hung verantwortlich zu machen sind. Wir k6nnen damit in zunehmendem Ma_6e auf die klassischen fistulierenden Eingriffe verzichten, die, wie auch die Studie fiber Glaukomoperationen der DOG in Tfibingen (1975) zeigte, mit erheblichen Nachteilen ffir das Auge verbunden sein k~Snnen. Die Ergebnisse der Tfibinger Glaukomstudie machen abet ebenfalls deutlich, dat~ die Durchtrennung des Trabeculum corneosclerale den Augeninnendruck nur in ca. 70% ohne zus/itzliche Medikamente reguliert. Desgleichen zeigen unsere Ergebnisse mit der Hakensonde, die im Schlemmschen Kan~l zuriickgezogen wird und auf diese Weise das Trabekelwerk sukzessiv durchtrennt, da~ trotz dieser schonenden Operationstechnik nur 70% der Augen ohne Medikamente nach sechs Monaten im Normalbereich liegen (Grote, 1978). In diesem Falle ist mit der Trabekulotomie offenbar eine kausale Therapie ausgeffihrt worden. In den nicht regulierten F//llen muf$ die Abflut~behinderung zumindest teilweise distal des Trabekelwerks gelegen sein. Das zeigt, wie wichtig es ist, vor einer drucksenkenden Operation die genaue Lokalisation des Ab-flut~widerstandes feststeUen zu k6nnen.
Es ist wenig wahrscheinlich, dat~ man fiber die pr~ioperativ gewonnene Blutffillung des Schlemmschen Kanals genaue Kenntnisse fiber die Abflut~-m6glichkeiten erhalten kann. Die umfangreiche Literatur gibt Hinweise hierffir. Zahlreiche Untersucher fanden einen weniger guten Eintritt yon Blut in
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