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Untersuchungen zum Einfluß von Sulfationen auf die chloridinduzierte lokale Korrosion am Stahl 1.4541 bei Temperaturen bis zu 280°C und gleichzeitiger Werkstoffdehnung

✍ Scribed by Dr. rer. nat. G. Barkleit; Dr. rer. nat. F. Schneider; Dr. rer. nat. K. Mummert


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1997
Tongue
German
Weight
861 KB
Volume
48
Category
Article
ISSN
0947-5117

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✦ Synopsis


Abstract

Mittels CERT (constant extension rate test; ϵ 3.10 ^6^ s ^1^) wurde der Einfluß von Sulfationen auf die chloridinduzierte lokale Korrosion in Chlorid/Sulfat‐Lösungsgemischen (10 ^2^m Na~2~SO~4~, 10^−3^m NaCl, 5. 10^−3^m NaCl) an runden Dehnproben des Stahls 1.4541 bei 150°C und bei 280°C untersucht. Die Ergebnisse zeigen, daß bei Anwesenheit von Sulfationen die Bruchzeiten und die Brucheinschnürungswerte gegenüber Tests in reiner Chloridlösung zunehmen. Die Ursache liegt in der geringeren Korrosionswasserstoffkonzentration im Bruchbereich. Die vollständige Inhibierung erfolgt bei einem Sulfat/Chloridverhältnis von 10:1. Die Aufnahmen mit dem Rasterelektronenmikroskop dokumentieren die Modifikation des Bruchflächencharakters von Spaltbruch in Chloridlösung zu duktilem Bruch in Sulfat‐Chlorid‐Lösungsgemischen. Bei 280°C kann der Wasserstoff infolge eines höheren Diffusionskoeffizienten tiefer in das Probeninnere als bei 150°C vordringen und hat daher auf das Bruchverhalten einen größeren Einfluß.