## Abstract Absorptionskältemaschinen auf der Basis von Lithiumbromid‐Wasser stellen eine interessante Möglichkeit zur effizienten und energiesparenden Versorgung mit Kälte dar. Die zum Antrieb erforderliche Wärmeenergie kann idealerweise aus regenerativen Energien, wie z.B. Solarwärme, oder Abwärm
Untersuchungen des Korrosionsverhaltens ausgewählter Wärmeaustauscherwerkstoffe in Natriumacetat-Trihydrat-Schmelze für den Anwendungsfall Latentwärmespeichersysteme
✍ Scribed by B. Brandt; U. Stimming
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 2004
- Tongue
- German
- Weight
- 401 KB
- Volume
- 55
- Category
- Article
- ISSN
- 0947-5117
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✦ Synopsis
Abstract
In den letzten Jahren haben sich die Entwicklungsaktivitäten auf dem Gebiet der Latentwärmespeicherung erheblich verstärkt. Grund dafür ist die Suche nach Energiespeichern mit höherer Effizienz und die verstärkte Nutzung der z. T. unregelmäßig anfallenden regenerativen Energien sowie von Abwärme. Der besondere Vorteil der Latentwärmespeicherung besteht in der hohen Energiespeicherdichte, die bei ausgewählten Speichermaterialien am Schmelzpunkt erreicht werden kann, und die daraus resultierende Platzeinsparung sowie die nahezu konstante Temperatur. Eine wesentliche Aufgabe bei der Entwicklung solcher Speichersysteme ist die Erhöhung der Langzeitstabilität, speziell die Korrosionsstabilität ausreichend wärmeleitfähiger Metalle, die als Wärmeaustauschermaterial verwendet werden. Das Wärmeaustauschermaterial hat dabei die Funktion, die Wärme oder Kälte von einem Wärmeübertragungsmedium, z. B. Wasser, das die Energie von einer externen Quelle aufgenommen hat, auf das Speichermaterial zu übertragen. Bei den Speichermaterialien hat sich das Natriumacetetat‐Trihydrat mit einem Schmelzpunkt von 58°C als besonders vorteilhaft erwiesen. Eine wichtige Aufgabe war daher die Untersuchung des Korrosionsverhaltens und die Ableitung geeigneter Wärmeaustauschermaterialien. Im vorliegenden Beitrag werden wichtige Ergebnisse der Untersuchung ausgewählter Metalle bei 80°C in Natriumacetat‐Trihydrat‐Schmelze vorgestellt. Dem analysenreinen Natriumacetat‐Trihydrat wurden außerdem gezielt die korrosionsbeeinflussenden Verunreinigungen Chlorid, Sulfat und Karbonat, die im wesentlich preisgünstigeren Salzhydrat technischer Qualität vorkommen können, zugesetzt. Darüber hinaus wurde der Zusatz von Grafit (zur Erhöhung der Wärmeleitfähigkeit) sowie der Zutritt von Luft untersucht. Aus den Untersuchungen wurden mehrere, für den genannten Anwendungsfall besonders aussichtsreiche Metalle abgeleitet.
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