Untersuchungen �ber den Einflu� der Au�enfaktoren auf die Bildung der Oogonien bei Saprolegnia ferax (Gruith.) Thuret
✍ Scribed by Krause, Reinhard
- Publisher
- Springer-Verlag
- Year
- 1960
- Weight
- 901 KB
- Volume
- 36
- Category
- Article
- ISSN
- 0003-9276
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✦ Synopsis
KLEBS (1899)
sowie KAUFF~AN (1908) und PIETE~S (1915) untersuchten bei verschiedenen Saprolegniaeeen die ,morphogenen l~eize" und die ,allgemeinen und speziellen Bedingungen" fiir die Ausbildung der Fortpflanzungsorgane (Zoosporangien, Oogonien, Gemmen). Ihre Ergebnisse sin4 jedoch unter recht uneinheitlichen und wenig kons~anten Versuchsbedingungen gewonnen worden. Nachdem inzwischcn yon RA~E~ (1952) ein hormonaler Koordinutionsmechanismus bei der Ausbildung der Oogonien und Anther~dien ftir heterothallisehe Saprolegniaceen nachgewiesen und zum Teil aufgekl~rt und fiir dikline homothallische Arten wahrscheinlich gem~cht ist, sollte nun bei Saprolegnia ]erax fiir die purthenogenetische Oosporenbildung erneut unter definierten und reproduzierbaren Bedingungen d~r Einflul~ yon Aul~enfaktoren auf den Ubergang des Mycels zur reproduktiven Phase un~ersuchb werden. D~ FISCHER u. WERNE~ (1955) auch auf Agar eine gute Oogonienbildung bei S~prolegni~ceen erzielt hatten, konnte auf die einige Sehwierigkeiten und Fehlerquelten bergende Methode des Kulturmedienwechsels verzichtet werden. AuBerdem war ~uf festem ~N~hrboden die st5rende Sporangienbildung ausgeschaltet. Vorversuehe ergaben, dab d~s Hyphenwaehstum yore Licht nieht beeiafiuB~ wurde --wie bereits yon STA~ERO~F (1897) berichtet --, dai~ Oogonien aber nut im Dauerdunkel auf~raten, im Licht-Dunkelwechsel (12:12 bzw. 14:10 S~d) sowie im Dauerlicht nicht. Diese Beobachtungen standen in auffallendem Gegensatz zu den Angaben yon WE~E~ (1954), wonach bei S. ferax die ,,Oosporenbildung unabhangig yore Lieht" erfolgen soil Auch K~EBS (1899) haste nichts yon ein~r Liehtwirkung erw~hn~. Deshalb wurde eine besonders sorgfMtige Untersuchung des Liehtfaktors angestrebt. 1. Material und Methode Versuchsobj ekt. Die verwendete Species, Saprolegniaferax (Gruith.) Thuret, stammte aus einem Wasserbecken des Botanischen Gardens in Tfibingen. Die Isolierung einer l%einkultur ging yon einem reifen Zoosporangium aus. N~hrboden. Malzagar aus 2 ~ einen Tag lang gew~ssertem Streifenagar (Fa.