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Untersuchungen aus dem chemischen Laboratorium in Greifswald: 15) Ueber die Einwirkung des Chlors auf Cyanäthyl

✍ Scribed by Otto, Robert


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1864
Weight
635 KB
Volume
132
Category
Article
ISSN
0074-4617

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✦ Synopsis


Ich habe in einer fruheren Notiz (diese Annalen CXVI, 195) die Producte beschrieben, die ich bei der Einwirkung von trockencni Chlorgase auf Cyaniithyl *) in zerstreulem Lichte erhallen habe. 'Durch andere Arbeiten und Mange1 an geniigendem Materiale an der Fortsetzung dieser Versuche gehindert, habe ich in neuerer Zeit dieselben wieder aufnehmen kbnnen und theile im Folgenden meine Ergebnisse mit, obgleich d e r eigentliche Kernpunkt der Arbeit, die Erforschung des Verhaltens der gechlorten Nitrile gegen Alkalien, nicht zu dem crwarteten Resultate gefiihrt hat. Viel- leicht, dafs die gewonnenen Resultate spiteren Untersuchungen iiber denselben Gegenstand Anhaltspunkte darbieten kbnnen. Die bereits beschriebenen Producte waren zwei isomere (oder polymere 1) Substitute des Cyaniithyls von der Formel *) Die Rectification des behufs seiner Reinigung mit concentrirter Salpetereiiure behandelten Cyanlthyls mufs mil der grdfsfen Vorsicht geseheben, namentlich wenn grofsere Mengen verarbeitat werden. Es soheinen sich durch die Eirimirkung der BBure anf das rohe Cyaniltbyl Nitroksrper zu bilden, welche, sobald der Ruckstand zu licifs wird, durserst hepig explodiren. Ich habe eine erbauliche Explosion auf diese Weise erlebt. Jedenfalls ist es rathsam, lieber etwas CyanAttiyl im Riickstandc zu lassen, urn denselben nicht eu stark zu erliitzen, oder die Rectification BUS dem Wasser-oder Sulpeterbade vorzunebmen.


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Sie entspricht der Formel des acetoformobenzoylsauren Q~ ond nicht der der Acetoformobenzoyls h e G,H,0 0,' welche erhalten zu haben wir geglaubt hatten. Durch die Behandlung des Einwirkungsproductes mit Alkohol bei Gegenwart des uberschussigen Acetylchloriirs war die Saure in der That atherificirt

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75 hitzt mm die Isodioxystearinsiiure mit Jodwasserstoff (dem man zweckmiifsig ein Stiickchen Phosphor beifiigt) im zugeschmolzenen Rohr auf 120 bis 1304 so erhiilt man eine illssige Saure. Nach ihrem Verhalten gegen Brom, welchcs sich direct dazu addirt, ist diefs wohl regenerirte OelsHure. Es spai