Inhoffen, Koster. 595 unter gewohnlichem Druck destilliert. Ausb. 4.5 g p -F l u o r -t h i o p h e n o l vom Sdp. 162O (26% d. Th.).
Untersuchungen am Graphitoxyd, IV1). Vergleich der Darstellungsverfahren für Graphitoxyd
✍ Scribed by Boehm, Hanns-Petter ;Scholz, Werner
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1966
- Weight
- 450 KB
- Volume
- 691
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Eingegangen am 12. Juni 1965
Drei verschiedene Darstellungsverfahren fur Graphitoxyd wurden verbessert und die erhaltenen Praparate miteinander verglichen. Das alteste, von Brodie beschriebene Oxydationsverfahren liefert fast weiRes, sehr stabiles Graphitoxyd, das sich im Verpuffungspunkt, im Schichtabstand und in seiner spezifischen Oberflache von den auf andere Weise hergestellten Praparaten unterscheidet.
In friiheren Mitteilungen 1-3) berichteten wir iiber einige Eigenschaften des Graphitoxyds.
Obgleich diese Verbindung seit mehr als 100 Jahren bekannt is@), ist deren Struktur noch nicht in allen Einzelheiten geklart. Die Kohlenstoff-Sechsecknetze des Graphitgitters, die in dieser Schichtverbindung erhalten bleiben, sind wahrscheinlich nicht eben, wie im Graphit, sondern gewellt. Die x-Elektronen des Graphits werden im Graphitoxyd zur kovalenten Bindung von Sauerstoff, z. B. in Form von Carbonyl-und Hydroxylgruppen, gebrauchts-7). Daneben sind noch isolierte Doppelbindungen vorhanden.
Graphitoxyd zeigt die Erscheinung der eindimensionalen innerkristallinen Quellung ; Wasser oder andere polare Fliissigkeiten werden unter Aufweitung des Schichtabstandes zwischen
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