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Ungewöhnliche Fünf-Zentren-vier-Elektronen-Bindung in einem pentagonal-bipyramidalen Rhodium-Bismut-Komplex

✍ Scribed by Zhitao Xu; Zhenyang Lin


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1998
Tongue
English
Weight
118 KB
Volume
110
Category
Article
ISSN
0044-8249

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✦ Synopsis


Pentagonal koordinierte Moleküle haben stets sehr interessante Bindungseigenschaften. So liegen beispielsweise in [In{Mn(CO) 4 } 5 ] 2À 1 [1] das Indiumatom und fünf Manganatome fast in einer Ebene. Die Bindung wurde elegant in der Weise beschrieben, daû ein In 3 -Ion an einen pentagonalen Mn 5 -Ring gebunden ist, [2] in dem fünf Zwei-Zentren-zwei-Elektronen-Bindungen vorliegen. Jedes Manganzentrum erfüllt die 18-Elektronen-Regel. Im kürzlich synthetisierten, pentagonalen [Ni 5 (m 5 -S)(m 2 -StBu) 5 ] À -Cluster 2 [3] wurden die Bindungsverhältnisse in der zentralen Ni 5 (m 5 -S)-Einheit mit einer Sechs-Zentren-zehn-Elektronen-Bindung interpretiert. [4] Der Cluster enthält insgesamt 70 Valenzelektronen und erfüllt tatsächlich die 16-Elektronen-Regel. Vor kurzem beschrieb Ruck die Synthese, Struktureigenschaften und Berechnung der Bindungssituation eines ternären Subhalogenids des Bismuts mit bemerkenswerter Struktur, das den diskreten Rhodium-Bismut-Molekülkomplex RhBi 7 Br 8 3 enthält, [5] in dem die sieben Bi-Atome in Form einer regelmäûigen pentagonalen Bipyramide um das zentrale Rh-Atom angeordnet sind. Zwischen den apicalen und äquatorialen Bi-Atomen liegen acht m 2 -verbrückende Br-Atome, vier davon oberhalb, vier unterhalb der äquatorialen Ebene. Bei dieser Anordnung sind zwei der fünf äquatorialen Bi-Atome jeweils an nur ein Bromatom koordiniert.