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Cover of Und das Meer wird nicht voll: Autobiographie 1969-1996

Und das Meer wird nicht voll: Autobiographie 1969-1996

✍ Scribed by Wiesel, Elie


Publisher
Siedler Taschenbuch im Goldmann Verlag, einem Unternehmen der Verlagsgruppe Bertelsmann
Year
1997;1999
Tongue
German
Weight
397 KB
Category
Fiction
ISBN-13
9783442755677

No coin nor oath required. For personal study only.

✦ Synopsis


Elie Wiesel ist durch sein unbeugsames Eintreten für Frieden und Menschenrechte in aller Welt berühmt und geachtet. Der Überlebende von Buchenwald und Auschwitz legt im zweiten Band seiner Lebenserinnerungen ein bewegendes literarisches Zeugnis ab: Eindringlich schildert er, wie er seine selbstgewählte Einsamkeit aufgab und zum unermüdlichen Kämpfer gegen das Vergessen wurde. Er reiste zu den Kriegsschauplätzen der Welt, redete den Mächtigen immer wieder ins Gewissen, er erlebte erbitterte Kontroversen und schmerzliche Enttäuschungen, aber auch großartige Erfolge. Für sein beharrliches Engagement wurde Elie Wiesel mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

ISBN 3-442-75567-0

DM 27,00 / ÖS 197,-

WG 2160

Buch

»Alle Flüsse fließen ins Meer, das Meer wird nicht voll.« Die Stelle aus dem biblischen Buch Kohelet, die Elie Wiesel zum Titel für die beiden Bände seiner Autobiographie gemacht hat, kann auch als Leitspruch seines Lebens gelten. Der Überlebende von Auschwitz und Buchenwald, der rastlos Tätige verfolgt vor allem ein Ziel: Aufklärung über die Schoa und Warnung vor jeglicher Form des Antisemitismus. Der zweite Teil der Autobiographie beginnt mit einer wichtigen und schmerzlichen Entscheidung:

Mit vierzig Jahren beschließt Wiesel, seine selbstgewählte Einsamkeit aufzugeben, nicht mehr nur zu schreiben und Zeugnis abzulegen, sondern zu handeln, sich für Frieden und Menschenrechte einzusetzen.

Sein Engagement führt ihn in den folgenden Jahrzehnten nach Rußland, Kambodscha, Südafrika, Bosnien und immer wieder nach Israel. Jimmy Carter, Ronald Reagan und Bill Clinton, François Mitterrand, Michail Gorbatschow und Jitzhak Rabin suchen das Gespräch mit ihm. Reagans Besuch in Bitburg, die Halbwahrheiten eines Lech Walesa oder eines Simon Wiesenthal, die hohlen Worte bestimmter Intellektueller, die aus dem Holocaust Kapital schlagen wollen — der streitbare Wiesel wendet sich gegen alle, die die Erinnerung verfälschen. Seine moralische Kompromißlosigkeit führte oft zu Kontroversen, sogar zum Verlust langjähriger Freundschaften, sie brachte Elie Wiesel aber schließlich auch den Friedensnobelpreis.

Autor

Elie Wiesel wurde 1928 als Sohn eines Kaufmanns in Sighet (Rumänien) geboren. 1944 wurde die Familie nach Auschwitz deportiert. Seine Eltern, die Großeltern und die jüngste Schwester wurden ermordet. Wiesel selbst erlebte das Kriegsende in Buchenwald und ging zunächst nach Frankreich. Ab 1956 UNO-Berichterstatter in New York. 1958 erschien »Die Nacht«, das Buch wurde zum Welterfolg. 1986 erhielt Elie Wiesel den Friedensnobelpreis. Heute ist er Professor für Literatur in Boston. Der erste Band seiner Autobiographie erschien unter dem Titel »Alle Flüsse fließen ins Meer«.


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