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Umwandlungsprodukte der 4-Chlorindol-2-carbonsäure und des 4-Chlorindols

✍ Scribed by E. Hardegger; H. Corrodi


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1955
Tongue
German
Weight
404 KB
Volume
38
Category
Article
ISSN
0018-019X

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✦ Synopsis


Die Umwandlungsprodukte, von denen im folgenden die Rede ist, waren bisher grosstentds unbekannt. Sie wurden von uns seinerzeit neben anderen 4-Halogen-Derivaten des Indols, uber die spater berichtet werden soll, im Zusammenhang mit synthetischen Versuchenl) zum Aufbau von Verbindungen der Ergolin-Reihe hergestellt, dann aber nicht mehr weiter bearbeitet.

Die Reaktionsfolge zur Bereitung des 4-Chlor-tryptophans (IV) erfordertc zunachst die thermisehe Decarboxylierung der leicht zuganglichen 4-Chlorindol-2-carbonsaure (1)l) zum 4-Chlorindol (11), welehes bei genauer Einhaltung der Versuchsbedingungen in ca. 90-proz. Ausbeute erhalten wurde. Die von P. C. U h W ) empfohlene Decarboxylierung der SLure I in Chinolin in Gegenwart von Kupfer-I-chlorid ist urnstandlieher und gab in unseren HLnden nie mehr als 60 yo 4-Chlorindol (11). Die Umsetzung von I1 mit Piperidinomethylformamino-malonester zum N,-Formyl-$-chlor-a, a-dicarbathoxytryptamin (111) und die Verseifung und Deearboxylierung von I11 zum 4-Chlor-tryptophan (IV) verlief analog der Tryptophan-Synthese von Butenandt und Mitarh3). Unser Praparat IV durfte mit dem von R. G. Jones & E. C. KornfeZd4) a m 4-Chlor-gramin hergestellten, nicht naher charakterisierten 4-Chlor-tryptophan identisch sein. WBhrend aus 4-Chlorindol-2-carbonsaure-athylester5) (I a) das 4-Chlor-2-carbk;thoxy-gramin (VI) ohne Schwierigkeiten erhalten werden konnte, bewahrte sich beim 4-Chlorindol (11) die stabilere und leichter zu reinigende Mannich-Base V I I als Zwischenprodukt zur Herstellung des 4-Chlor-skatols (XI). Die Decarboxylierung der schon von C . Hansch & J . C. Godfrey6) aus 4-Chlor-gramin und von uns aus der Mannich-Base VII hergestellten 4-Chlor-indolyl-( 3)-essigs&iire (X) zum 4-Chlor-skatol (XI) wurde in Resorcin nach H . PZieninger7) durchgefuhrt. Die Herstellung des 4-Chlor-skatolylacctons (XlI) erfolgte l) Vgl. dam A .


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