Umwandlung von ω-Guanidino- und ω-Ureido-α-aminosäuren in α-Ketosäuren und deren heterocyclische Folgeprodukte
✍ Scribed by Klein, Christian ;Schulz, Günter ;Steglich, Wolfgang
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1983
- Tongue
- English
- Weight
- 911 KB
- Volume
- 1983
- Category
- Article
- ISSN
- 0947-3440
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✦ Synopsis
Abstract
Milde Hydrolyse der aus den basischen Aminosäuren 1 mit Trifluoressigsäureanhydrid leicht erhältlichen 2‐Trifluormethyl‐3‐oxazolin‐5‐one 2 liefert die α‐Ketosäuren 4. In ihnen vorhandene ω‐Guanidino‐ oder ω‐Ureidofunktionen können zur Bildung von Heterocyclen führen, wobei die Ringschlußtendenz stark von der Kettenlänge und der Art der dritten Funktion abhängt. Die in wäßrigen Lösungen von 4 vorliegenden Spezies wurden ^1^H‐ und ^13^C‐NMR‐spektroskopisch untersucht. Die vom Arginin abgeleitete α‐Ketosäure 4a kann sowohl als solche als auch als Pyrrolidin‐Derivat 10a, kristallisiert erhalten werden. Unter sauren Bedingungen liefern sowohl 4a als auch das aus Citrullin erhältliche 10f bevorzugt die Tetrahydrodiazepine 6a und 6f. Die Ketosäuren des Homoarginis und Homocitrullins (4c, g) ergeben dagegen Bicyclen des Typs 16 und 17. Wird wei bei 4d die Cyclisierung zum Sechsring durch Methylierung von N^ϵ^ verhindert, so entsteht das Hexahydro‐1,3‐diazocin 14d. Aus 2‐Amino‐4‐guanidinobuttersäure (1e) sind je nach den Reaktionsbedingungen die Pyrimidin‐Derivate 18 und 19, zugänglich. Faktoren, die das unterschiedliche Cyclisierungsverhalten der α‐Ketosäuren 4 bedingen, werden diskutiert.
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