𝔖 Bobbio Scriptorium
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Ueber verschiedene experimentelle Versuche zur Darstellung von Wismutwasserstoff

✍ Scribed by L. Vanino; E. Zumbusch


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1911
Tongue
English
Weight
622 KB
Volume
249
Category
Article
ISSN
0365-6233

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✦ Synopsis


a n i n o und E. Z u m b u s c h . (Eingegangen den 7. VIII. 1911.) A. Historischer und theoretischer Teil. Eine dem Arsen und Antimonwasserstoff entsprechende Wasserstoffverbindung des Wismuts darzustellen, ist schon einige Male versucht worden. So teilt M e u r erl) mit, daB man eme gasformige Verbindung von Wismut mit Wasserstoff erhalte, wenn man aus Zink, Wasser und Salzsaure oder Schwefelsliure Wasserstoff entwickele und alsdann Wismuttrichloiid hinzufiige. Er bemerkt, das Wasserstoffgas lose n u wenig Wismut auf und die Verbindung beider entstehe nur bei energischer Wasserzersetzung; unter dieser Bedingung setze dann die Flamme des entweichenden Gases auf Porzellan Flecken ab , welche den Arsenflecken nicht gleich sind. J. S c h l o R b e r g e r und R. F r e s e n i u s * ) treten d i m r Ansicht entgegen. Sie wiederholten den M e u r e r 'schen Versuch, sicherten sich aber gegen mechanisch mitgerissene Wismutteilchen durch Vorschalten qweier mit destilliertem Wasser gefiillter Waschflaschen und einer 4 FuS langen Rohre, die zur Hiilfte mit trockener, zur Hiilfte mit feuchter Baumwolle gefiillt war. Unter diesen Bedingungen erhielten sie sowohl bei schwacher, wie hochst energischer Gasentwickelung keine Flecken, auch konnten sie in den sorgfiiltig untersuchten Waschwassern k e b Spur von Wismut finden. Auch auf einem anderen Wege versuchten sie noch Wismut und naszierenden Wasserstoff zur Reaktion zu bringen. Sie bereiteten eine Legierung von Natrium, Quecksilber und Wismut und trugen diese in Wasser ein. Das angewandte Wismut war kiiuflichea. Es entwickelte sich ein mit blliulichgriiner Flamme brennendes Gas, welches auf Porzellan deutliche Flecken absetzte. Diese erwiesen sich bei naherer Priifung als reine Antimonflecken. G w dieselben erhielten sie durch Auflosen desselben kliuflichen Wismuta in Konigswasser und Einbringen dieser Losung in einen gewohnl) Arch. d. Pharm. 11. Reihe, Bd. 36, 8. 33, 1843. 2, Ann. chem. pharm. B. 60, S. 413, 1844. 1) R u h l a n d , Journ. f. Phys. u..Chem. v. Dr. S c h w e i g e r 13, 1815, S. 417.


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