Der andere Sauerstoff enthaltende Bestandtheil war links polarisirendes Carvol C ~O H140, das bei 2250 siedete, die in langen Nadeln krystallisirende Schwefelwasserstoff-Verbindung gab und sich von dem rechts polarisirenden Carvol des Kiimmelijls nur durch seine entgegengesetzte optische Activitat u
Ueber Umlagerungen bei den ungesättigten Säuren. XIV. Oxydation zweibasischer ungesättigter Säuren
✍ Scribed by Köhl, Wilhelm
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1899
- Weight
- 516 KB
- Volume
- 305
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Oxydation tweibasischer t~ngesattigter Sauren. 41 Losung nach und nach in kleinen Portionen das 20fache der berechneten Nenge vierprocentigen Natriumamalgams eingetragen. Die Reduction wurde bei gewohnlicher Temperatur ausgefuhrt und, urn die Bildung einer stark alkalischen Losung zu verhindern, vor jedem neuen Zusatze von Amalgam schwach angesauert. Die Losung wurde schliesslich mit Salzsaure fibersauert und mit Aether extrahirt. Das aus Phenylcitraconsaure und Phenylaticonsilure stamincnde Product wurde mit kaltem Wasser ausgezogen, um etwa unverandertc Saure zu entfernen , und die zurkkgebliebene Saure hierauf aus heissem Wasser krystallisirt. Die aus Phenylmesaconsaure erhaltene Saure wnrde in der Warme mit kohlensaurem Calcium neutralisirt, das aus der heissen Losung ausfallende Calciumsalz zerlegt und die Saure dann aus Wasscr krystallisirt. Aus allen drei ungesattigten Sauren wurde die glciche Saure erhalten; sie bildete ein in der Hitze sehr schwer losliches Calciumsalz, war in kaltem Wasser schaer, in heissem Wasser ziemlich leicht ldslich, krystallisirte aus Wasser in viereckigen, farblosen Blattchen und schmolz glatt bei 1GlO. Die entstandene Saure war demnach mit der Benzylbernsteinsaure identisch.
XIY. Oxydation zweibasischer ungesPttigt,er S h e n ;
von Wiihelm KiiRl.
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Fit t i g , Umlagerulzgen ungcsattigter Sliizcrelz. 165 kommt wie dem aus Bilsenkraut darstellbaren Hyoscin, 3) dass das genannte Alkaloid amorph ist und sich in kaltem Wasser sehr leicht lost, 4) dass dasselbe bei seiner Abscheidung durch einfachkohlensaures Kali keine Veranderung erleidet , und 5