𝔖 Bobbio Scriptorium
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Ueber Tetrahydroisoxylol und die Constitution der Camphersäuren

✍ Scribed by Wreden, F.


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1877
Weight
425 KB
Volume
187
Category
Article
ISSN
0074-4617

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✦ Synopsis


In einer 1872 veriiffentlichten Abhandlung *) habe ich gezeigt , dafs man bei verschiedenen Zersetzungen des Oxycamphersaureanhydrids (Camphansaure) zu einem Kohlenwasserstoff C8H1, gelangt , welcher bei 119u siedet und bei Oo des spec. Gewicht 0,8i4 besitzt (0,794 bei 19O **), daher isomer ist mit den1 von M o i t e s s i e r aus camphersaurem Kupferoxyd dargestellten Kohlenwasserstoff GHIJ ; lctzterer siedet nach yon mir ausgefiihrten Bestitnmungen hei 104 bis ioTo (105" M o i t e s s i e r ) und besitzt bei Oo das spec. Gewicht 0,800 +**) (0,793 M o i t e s s i e r, ohne Temperaturangabe). Bei vollstiindiger Reduction der Camphersaure gehngt man zum Hexahydroisoxylol j -) . Es war daher zu erwarten, dafs man nicht blob aus der Camphansaure, sondern Huch auf weniger uinstandlichem Wege direct aus Cainphersdure bei unvollstcindiger Reduction oder anderweitigen Zersetzungen zum Kohlenwasserstoff C8Htl vom Siedepunkte 11 9 O gelangen werde, WRS derin auch durch den Versuch bestiitigt worden ist. Camphersaure wird durch bei Oo gesiittigte Salzsaure bei 140° in die isuinere Mesosaure umgewandelt ++). Bei *) Diese Annalen 168, 336. **) Gewiaht des Wussera bei OD . . . . . . . . . . 1,166 Gewicht des Kohlenwneeeretoffs bei 1S0 . . . . . 0,956 (fewicht des gleichen Volums Kohlenwaeserstoff bei 0" 0,960 Gewicht des Wassera bei 1Q0 . . . . . . . . . 1,204 ***) Gewicht des Wasseis bei 0" . . . . . . . . . . Gewioht des gleichen Volums Kohlenwasserstoff bei Oo 2,1027 1,6825. f) Siehe vorhergehende Abhandlung.

-ti-) Diese Annalen 168, 328.


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Das oben erwiihnte Entweichen von Ammoniak beiffi Erhitzen des isathionaauren Salzes wiirde die Bildung eines sauren diiehthionsauren Salzes erkllren. Ein saures Salz miisste sich aber leicht in das neutrale Salz iiberfiihren lasseu. Dieses ist jedoch nicht der Fall, denn sattigt man die Mutterlauge