Ueber Subchlorüre und Oxychlorüre des Siliciums
✍ Scribed by Troost, L. ;Hautefeuille, P.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1872
- Weight
- 313 KB
- Volume
- 163
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Wenn nian Chlorsiliciumdampf in einer bis nahe zum beginnenden Erweichen erhitzten Porcellanrolire iibcr geschmolzenes Silicium leitet , so erhalt inan einen Absatz von Silicium und eine Flussiglteit, die neben unzersetztem Chlorid eine kleine Menge von Subchloruren enthalt. Da bei einmaligern Ueberleiten des Chlorsiliciums nur sclir wenig Subchloriir gewonnen wird, richteten die Verfasser ihren Apparat so ein, d a b dasselbe Clilorsilicium, oline mit der Luft in Beriihrung zu kommen , rnehrmals durch die Riihre getrieben werden konnte. Letztere war zu dem Ende auf beiden Seiten mit glhsernen Recipienten verbunden , die abwechselnd erhitzt und abgekdhlt wurden. Jeder der Recipienten war aufserdem init einer langen , in Queclrsilber eintauchenden Rohre versehen, um den Druck anzugeben und die aufsere Luft abzuhalten. Wegcn der Erweichung des Porcellans ist namlich darauf zu achten, dafs der Druck im Inneren dem aufseren Druck immer nahezu gleich bleibe und der Zutritt von Luft wurde die Bildung von Oxychloriden veranlassen, die von den Subchloriiren nur aufserst schwierig zu trennen sind. Aber auch mit diesem Apparat war das Ergebnifs nicht befriedigend, denn nach funf-bis sechsmaligem Durchtreiben des Chlorsiliciunis war die Rohre, und zwar gewiihnlich auf beiden Seiten, durch abgeschiedenes Silicium verstopft. Die Hauptschwierigkeit , welche sich der Gewinnung grofserer Mengen von Subchlorur entgegenstellt , liegt eben *) Compt. rend. S3, 563 ; vgl. diese Annalen 162, 292.
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