Folgende Gahrversucbe wurden rnit P r o p i o n s a u r e u n d n o rm a l e r V a l e r i a n s a u r e a u s m i l c h s a u r e m K a l k angestellt:
- hngewandt 100 g milchsaurer Kalk. Gahrungsprodukte: Spur Alkohol. Die Hauptfraktion der fliichtigen Saure siedete bei 138 bis 143O C. (Propionsaure siedet bei 1410); der daraus bereitete Aethylather bei 98-1000 (Propionsaurer Aethyliitber siedet bei 99O). Nichtfliichtige Saure: 0.98 g Bernsteiosanre vom Schmelzpunkt 182-1 83O Die bei diesem Giihrversuch gebildete Menge V O ~ kohlensaurem Kalk war minimal. Von den in 1OOg milchsaurem Kalk enthaltenen 13.0 g Calcium waren nach der Giihrung 12.Gg an fliichtige Saure gebunden.') Dies stimmt sehr gut zu der wahrscheinlichen Gleichong der Propionsauregalirung: Nach dieser Gleichong eutstehen aus 3 Molekiilen Milchshre 3 Molekiile fliicbtiger Saure; es wird kein kohlenvaurer Kalk gebildet; sammtliches Calcium wird an Biichtige SBure gebnnden. 2) Angewandt 1OOg milchsaurer Kalk und ein anderes Aossaatmaterial. Gahrungsprodukte: Spur Alliohol. Die fliichtige SPure zerfiel bei der fraktionirten Destillation in zwei Hanptfraktionen , eine von