Ueber Nitranilide und deren Verhalten gegen Wasserstoff
✍ Scribed by Hübner, H. ;Rudolph, C.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1875
- Weight
- 273 KB
- Volume
- 8
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
BenzoEsaure (2.53466 Gr.) gaben, genau wie im 2. Versuch behandelt, sogar 0.4379 Gr. oder 37.86 pCt. der in dem Salz vorhandenen Nitrobenzogsaure.
1. 7860Gr. nitrobenzoSsaures
Barium und 0.8055Gr. BenzoEsaure in vie1 Wasser gel6st und bei etwa 140 gemischt und dann sogleich 10 ma1 mit Benzol ausgeschiittelt gaben 0.2288 Gr. Nitro-benzoBsaure oder 20.75 pct. der irn Salz enthaltenen NitrobenzoEsaure. Durch das haufige Ausziehen mit Benzol ist hier mebr NitrobenzoBsaure (20.75 pCt.) als im gleichartigen Versuch 2 (16.45 pCt.) gefunden worden, aber fast genau so vie1 war im' Versuch 1 (19.81 pCt.), der mit Chloroform ausgefiihrt wurde, welches die Sauren leichter lost, gefunden worden. Aus diesen Versuchen ergiebt sich zunachst mit Sicherheit die nach dem Angefuhrten uberraschende Thatsache, dass eine schwache Saure eine starkere in Losungen zu einem Tbeil aus einem ' 3 a 1 z austreiben kann, ein Ergebniss, das nach den Versuchen von B e t t e nd o r f f nicht zu erwarten war. Zweitens erscheint es nach dern 3. Versuch sehr wahrscheinlich, dass die Menge der abgeschiedenen starkeren Saure von der Menge der vorhandenen schwacheren Saure abhangig ist.
Neue Versuche, die auch den Eintluss des Losungsmittels berucksichtigen, mussen nun die vielen Fragen, die sich an diese Beobachtungen ankniipfen, beantworten. Mit der Ausfiihrung derartiger Versuche Bind wir bereits beschaftigt.
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