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Ueber Neuerungen in der Analyse und Fabrikation von Lacken und Firnissen im Jahre 1905

โœ Scribed by Bottler, Max


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1906
Weight
425 KB
Volume
13
Category
Article
ISSN
0366-7960

No coin nor oath required. For personal study only.

โœฆ Synopsis


Behufs Prufung von loslichen Trockenmitteln fur gekochtes Leinol wurde ein eigenes Verfahren l) ausgearbeitet. Dasjenige Trockenmittel, zu dessen Losung man hohere Temperatur anwenden muss, ist das starkere; die Qualitat des mit der Losung auf Glas erhaltenen Ueberzuges ist die bessere. Von den Trockenmitteln ist dasjenige als das beste anzusehen, von welchem man die geringste Menge zur Hervorbringung der notigen Trockenkraft braucht. IR einer Abhandlung uber Lackanalyse 2, wird auf die Rev. 1905, IV, p. 86. l) Oil and Colourm. Journ., Bd. 27, No. 330. Chem. $) Frrben-Ztg. 1905, p. 1141.

finden. In hoheren Ternperaturen, bei Tustanowicer uber 25O und Boryslawer uber 35O, tritt die normale Ausdehnung ein. Nimmt man aus beiden den Durchschnitt, so kommt man zu ahnlichen Zahlen und zwar fur Boryslaw 0,0008634 und fur Tustanowicer 0,0008482, was abgerundet 0,00086 ausmacht, eine etwas hohere Zahl, als sie praktisch gewohnlich in Anwendung gebracht wird, namlich 0,0008.

Man sol1 daher auch bei weniger genauen Berechnungen, wo man auf das verschiedene Verhalten dieser beiden Rohole in niederen und hoheren Temperaturen keine Riicksicht nimmt, nicht die ubliche Korrektur 0,0008 in Anwendung bringen, sondern die jetzt berechnete 0,00086, die sich allenfalls zu 0,0009 abrunden last.

Durch Division dieser Korrekturzahlen durch die spezifischen Gewichte der Rohole bei der Normaltemperatur bekommt man die Ausdehnungskoeffizienten. Nimmt man als die Durchschnittsdichte fur Boryslawer RoholO,850 und fur Tustanowicer 0,860, so berechnen sich die Ausdehnungskoe ffizienten folgendermassen :

Von + 0,5O bis a) Fur Boryslawer Rohol:


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190 dass zur Abscheidung der an die Fettsluren gebundenen Schwefelsaure mit Salzsaure nicht Erhitzung unter Druck (wie in alteren Auflagen des B enedik t allein angegeben ist) notwendig ist, sondern dass die Schwefelsaure schon beim Kochen am Riickflusskiihler quantitativ abgespalten wird. Ich habe

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vermittelst der Einlaufvort.ichtung a, in regulierbarer Weise kbntinuierlich 'rnit dem zu destillierenden Fett gespeist wird; C ist der Dampfiiberhitzer, D ist ein dephlegmierender Blasendom, durch den die in der Blase sich entwickelndenFettsiiuredampfe narh demKuhlerE abgehen. Dieser ist in bekannt