𝔖 Bobbio Scriptorium
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Ueber Naphtolcarbonsäuren

✍ Scribed by Schmitt, R. ;Burkard, E.


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1887
Weight
192 KB
Volume
20
Category
Article
ISSN
0365-9631

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✦ Synopsis


Barkard: Ueber Iaphtoloerbonsiiuren. (Eiiegangen am 4. Octdber; mitgetheilt in der Sitzang von Hrn. A. Pinner.) Die Abhandlung von R. N i e t z k i F d A. L. Ouitermann') iiber Naphtolcarbonsiiuren veranlamt une zur Publication folgender Noh. Die beziiglichen Arbeiten eind von une schon vor langer Zeit an% gefiihrt worden. Die quantitative Umsetzung dea trockenen Phenolnatriuma dorch fliieeige KohleneJiure in salicyleauree Natrium 2, veranlaeste uns, die Anwendbarkeit dieser Synthese bei a-und @-Naphtol zu etudiren. Durch Einwirkung voh tliiseiger Kohleneffure auf abeolut trockenea a-Naphtolnatrium und nachherigee Erhitzen auf 1300 im Autoclaven wird die a-Naphtolcarboneiiure vom Schmp. 187O gebildet, welche in ibren Eigenschaften mit der von E l l e r und Schaeffer 8) beachriebenen a-Oxynaphto&e&ure vollkommen iibereinstimmt. Ihre wiieeerige L68ung wird durch Eieenchloridl&ung blau rnit einem Stich in's Griine geftirbt. Die von N i e t z k i angefiih&- p e e e Zereetzbarkeit diirfte eich aber wobl nur auf die sphter zu beeprecbende P-Siiure bezieben, da doch die a-Naphtolcarbonsiiure eich bei langem heftigen Kochen mit Waaeer nur ganz partiell in Kohlenelinre und a-Naphtol spaltet und aue Wasser, in dem sie aueeerordentlich schwer 16elich ist , mit unveriindertem Schmelzpmkt auskryetallisirt. Da wir une durch dae angefiibrte Verfahren, welchee gegenwiirtig in der Salicyleiiurefabrik Dr. v on H a y den Nachfolger in Radebeul im Groseen ausgefihrt wird, leicht beliebige Quantitiiten dieeer Siiure darstellen konntan, unternahmen wir es, die Salze und Derivate deraelben eingehend zu anterenohen. Dae Natriumealz, Clo & 0 H C 0 0 Na, kryetallieirt aue Waeeer in goseen, diinnen , perlmuttergliinzenden Bliittchen mit 3 Molekiilen Kyetallwaseer, aue 90procentigem Alkohol waeserfrei in gut aasgebildeten rhombiechen BIgttehen. Dae Ammonealz, C l o H ~O H C O O N H ~, iet in heiesem Wmeer leicht, in kaltem Waeser ziemlich echwer 16elich und kryetallieirt a u Waseer, wie auch aue verdiinntem Alkohol in wasserfreien langeo Nadeln. Das Ralkealz, (CloB6OHCOO)sCa, und daa Barytsalz, ( c , H, 0 H c 0 O), Ba, zeichnen eich durch ihre Schwerlbelichkeit aue, laeeen sich aber aue Wasser oder eehr verdiinntem Alkohol in 1) Dim Berichte XX, 1274. 3 Jom. fir prskt. Chem. 31, 410.


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