Ueber Metamidosulfobenzolsäure und Bromsulfobenzolsäuren
✍ Scribed by Beckurts, H.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1876
- Weight
- 775 KB
- Volume
- 181
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Alrnrleo aer Cbemis 181. Hd. f4 sich zum piifsten Theil wieder lbst und nur einen Riichstand von Bromanil liibt. Brmanil , C,Br,Os. -Zur vollsliiodigen Reinigung g e nagt nicht hiiufiges Umkrystallislren aus heifsem Weingeist und Benzol. Auch wcnn das Bromanil dunn in sch6nen goldgelben Schuppen , denen nichts Fremdrrtiges beigernengt schieri, rmschofs, ergaben die Analysen stets zu hohen Brorngehalt. Degegen wurde es bei der Sublimation, die schon onler 2ooo beginnt und ilber 20O0 sehr rasch verlluft, in vollkommen reinen schwefelgelben Krystallen gewonnen. 0,268 Grm. mit Ealk goglifht lieferten 0,468 AgBr. Berechoet Oefunden Brom 15,47 76,2. Alle vom Bromanil bekannten @igenschaften, Loslichkeitshaltnisse, das cliarakteristische Verhalten gegen schweflige Saure und Alkalien zeiglen dime Krystalle, so dafs sie zweifellos 81s Bromanil anzuse!ien sind. Die Verrnuthung, dafs das Bromanil gleich dem Chloranii beim Erhitzen iuit Phosphorchlorid in Hexachlorbenzol *) Gbergefiiltrt werde, bestatigte der Versuch. -Mit Phosphorohlorid und Phosphoroxychlorid einige Slunden in zugesclimolzenen Rohren auf 20O0 erhitzt , bildeten sich lange Nadeln und eine rothbrouue Fiiissigkeit. Letztere wurde abtropfen gelassan, die Nadeln dann mit Wasser gewaschen und durch Sublimation gereinigt. Sie schmolzen bei 220" und waren loslirh in heifsem Weingeist und Aether. 0,195 Grm. rnit K d k gegliiht lieferten 0,568 AgC1. Berechnet fur C&I,
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In diesen Annalen 177, 98 wurde angezeigt, dafs die schon von S c h m i t t \*) untersuchte Sulfanilslure im hiesigen Laboratorium einrr noch eingehenderen Bearbeitung unterworfen wiirde. Einen Tht:il derselben habe ich unternommen und vorzugsweise wein Aupenmerk auf die aus der Sulbnilsaure darstel