Ueber künstliche Feldspathbildung
✍ Scribed by Heine
- Book ID
- 102708836
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1835
- Tongue
- English
- Weight
- 564 KB
- Volume
- 110
- Category
- Article
- ISSN
- 0003-3804
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✦ Synopsis
n u , der Kupferbtitte bei Sangerhausen arbeiten in der Regel zwei Schachttifen, die schon den Namen Hobefen verdieneu, weil sie ungefiihr 22 Furs Hiihe baben. Man verschmilzt in selbigen die kupferhaltigen Mineralien, welche die zu dem Sangerhiiuser Berpverksbezirke gehbrigen Reviere liefern. h e r Pu'atur nach miissen jene Mineralien in zwei Hauptklassen getrennt werden, in sogenannte Sandene und Kupferschiefer. -Unter Sandenen verstebt man die oberste ScLale des iiber dem Rothliegenden und unter dem eigentlicben Kupferschieferflbhe eingelagerten Weifsliegenden. Die ganze Miicbtigkeit dieser schmelzwtirdigen Schale ist etwa 2 bis hbcbstens 3 Zoll. Hauptmasse ist Sand, wie schon der Name Sanden anzeigt, mit entweder kalkigem oder thonigem Bindcmittel. Das Kupfer findet sich darin stets mit Sch'wefel verbunden, entweder als Kupferglanz, oder als Buntkupferen, oder als Kupferkies. Vorherrschend sind Kupferkies und Kupferglaoz ; ersterer kommt nur eingesprengt, letzterer auch in dtionen Lagen vor. Der Gehalt der Sandene ver-Iiiuft sich nach unten, und zwar so scboell, dals 1 Centner der obersteu etwa + Zoll starken Lage bie 12 Pfund Kupfer giebt, wenn man von 1 Centner der etwa 2 bia 3 Zoll ticfer liegenden Lage nur 2 Pfund Kupfer erhiilt. So laoge 1 Centner Sanden 4 Pfund Kupfer hslt, wird es in Stiicke von 1 bis 1: Cubikzoll Gr6tse zerschlagen und verschmolzen; limere Sanderze werden aufbe- reitet. Der mittlere Gebalt siimmtlicher zua~ Verschmel-Zen kommenden Sandene ist etwa 6 Pftind Kupfer auf 1 Centoer. 34.
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