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Ueber künstliche Darstellung des Anatases, des Brookits und des Rutils

✍ Scribed by Hautefeuille, P.


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1865
Weight
189 KB
Volume
133
Category
Article
ISSN
0074-4617

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✦ Synopsis


Ich babe vor einiger Zeit **) ein Verfahren zur Darstellung von Krystallen auf trockenem Wege mitgetheilt, nach welchem ich den Rutil und den Brookit kiinstlich erhalten konnte. Das Verfahren besteht im Princip darin, die Titanslure fiir sich oder mit Kieselslure gemengt in der Fluorverbindung eines Alkalimetalls oder in Fluorcalcium zu lasen nnd die Lasung der Einwirkung cines Stromes von Chlorwasserstoffgas zu unterwerfen. Ich habe gedacht , dafs das Verfahren in der Art vervollkommnet werden k6nne, dab man Wasserdampf direct auf gasfhmiges Fluortitan in einer reducirenden oder oxydirenden Atniosphfre einwirken lasse. Die in dieser Richtung angestellten Versuche gestatteten mir, den Trimorphismus der Titansaure durch die kiinstliche Darstellung des Rutils, des Brookits und des Anatases darzuthun and zu untersuchen. Ich will in dieser Mittheilung die Eigenschaften und die Darstellung dieser drei Substanzen beschreiben. Anatus. -Das Fluortitan wird durch eine Platinrohre etwa in die Mitte der Llnge einer zweiten Platinr6hre geleitet, in welche man ein feuchtes Gas eintreten liifst. Die R6hre wird da, wo das Fluortitan sich mit dem Wasserdampf mischt , bis etwas unterhalb der Verfluchtigungstemperatur des Cadmiurns erhitzt. Die bei dieser Temperatnr in einer Atmosphlre von Fluorwasserstoffsaure gebildete Titansiiure *) Compt rend. LIX, 188. .*) Diem Anne1811 C'XXIX, 216.


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