Ueber Kupferoxyd-Alkalitartrate und Fehling'sche Lösung
✍ Scribed by Bullnheimer, Fr. ;Seitz, E.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1899
- Weight
- 308 KB
- Volume
- 32
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
Fr. Bullnheimer und E. Seits: Ueber Kupferoxyd-Alkalitertrete und Fehling'eohe Ithung. I. Mittheilnng aua dem Laboratorium f. angew. Chemie d. Universitit ?dijnchen.j (Eingegangen am 12. August.) Man nimmt gewiihnlich an, dass in der Febling'schen Losung ?in Kiirper von der Zasammensetzung C,HtCPNag06 enthalten sei ind begriindet diese Annahme mit der Thatsache, dass ein Mol.-Gew. Weindure bei Gegenwart vou iiberschtissigem Alkali ein MoL Gew. Kupferhydroxyd in L6sung zu halten vermag. Wenn auch dieee Annahme durch die Existenz lihnlicher Kupferoxydverbindungen, wie z . B. des von W e r t h e r 1) dargestellten Kupferoxyd-Natriumracemats, oder des von G. L u f f 3, erhaltenen Kupferoxyd-Kaliumcitrata an Wabracbeinlichkeit gewinnt, so diirfte doch der endgiiltige Beweis f i r die Richtigkeit dieser Voraussetzung erst mit der Isolirung der fraglichen Verbindung als erbracht gelten. Nach dieser Richtung hiti angestellte Versuche ergaben zunachst eine Anzahl gut kryetallieirender Ktirper, in dexien Kupferhydroxyd uud Weinsiiure im VerhHltniss von 1 : 2 und nicht, wie erwartet war, von 1 : 1 enthalten sind. Es wurde zwar vor Kurzem auch ein K u p f e r o x y d -N a t r i u m t a r t r a t von der Zusammei~setzuog C I H ~E J ~C U 0,; + 2 H a 0 erhslten, jedoch sol1 iiber dasselbe erst nach Abschluss der sich daran anreihendea Verauche naher berichtet werden, dagegen die Mittheiluog iiber die erwiihnten Verbindungen nicht langer hinausgeschoben werden, da dieeelben achon vor geraumer Zeit dargestellt wurden. Da, wie sclion angedeutet, zwei verschiedene Reihen von Kupfer-Dxyd-Alkalitartraten existiren, so seien diejenigen mit 1 Cu auf 1 Mol. Weinsiiure ale Hupferoxyd-Alkali monotartrate, die mit 2 Mol. Weinsiiure auf 1 Cu als Kupferoxyd-Alkalid i tartrate bezeichnet. K u p f e r o x y d -N a t r i u m d i t a r t r a t, C, HZ 0 6 CuNas + CI H y 0 6 Nah + I 3 HZ 0. 12 g Weinsanre, 16 g Aetznatron, 9 g Rupferhydroxyd und 30 CCIII Wasser werden gemischt, einige Zeit nuf dem Wasserbade erhitzt und dann die entstandene dunkelblaue Liisung rom Ungeliisten noch warm durch pin kleines Faltenfilter abfiltrirt. Zu dem Filtrate giebt man 120 ccm Alkohol (96-proc.), schiittelt kurze Zeit und lasst danii ruhig stehen, bis zwei Schichten rotstandeu sind. Die oben stehende Fliissigkeit, welche im Wesentliclien nus waseerhaltigem Alkohol und Aetznatron besteht, wird thiinlichst nbgegosseri, wiihrend man die 1) Berxelius, Jahresberichte 18-14. S. 432. 2 ) Zeitscbr. f. ges. Brauwesen 1 W S .
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