gefiigt. Nach zweietiindigem Stehen wiirde die F16ssigkeit mit Wasser verdlnnt, mit Soda grasstentheils neutralisirt und der krystallisirte Niederschlag nach dem Absaugen aus Alkohol umkryetallisirt. Er bildet s c h h e , lange Prismen, die bei 148O (corr. 150°) schmelzen. Znr Abspaltung der Formyl
Ueber Hydroxylaminabkömmlinge der Bernsteinsäure und Glutarsäure
✍ Scribed by Garny, Fritz
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1891
- Weight
- 536 KB
- Volume
- 24
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
Hydroxamsiiure ist. Die Substitution des einwerthigen Alkoholrestes in den Saureestern durch den einwerthigen Hydroxylaminrest, NH. OH, erfolgl, im Allgemeinen nur schwierig I) und ist in glatter Weise bislang nur bei einer Anzahl aromatischer Saureester unter dem oondensirenden Einflusse gleichzeitig anwesenden Natriumalkoholates bewirkt worden 9). Es ist daher besonders bemerkenswerth, dass bei der Einwirkung von Hydroxylamin auf Cyanessigsaureatbylester die Cyanwie die Carbox&thylgruppe mit gleicher Leichtigkeit bei gewohnlicher Temperatur und ohne Mitwirkung irgend eines Condensationsmittels angegriffen werden. Bislang war kein Amidoxim bekannt, welches die Gruppe C : NOH . NHa in directer Verbindung mit dem Pyridinkern enthslt. Um diese Liicke auszufiillen, hat L. Michaelis aus dem @-Cyanpyridin das Nicotenylamidoxim: I I d argestell t und N sorgfaltig untersucht. Das Nicotenylamidoxim hat sich dabei bestandiger ale die aliphatischen Amidoxime und abnlich reactionsfahig wie das Benzenylamidoxim erwiesen. Die HHrn. H j a l m a r Modeen und L. Michaelis berichten ebenfalls in besonderen Mittheilungen eingebend iiber die von ihnen ausgefiihrten Versuche.
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