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Ueber gemischte Haloïde des Platins und Kaliums

✍ Scribed by Herty, Charles H.


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1896
Weight
212 KB
Volume
29
Category
Article
ISSN
0365-9631

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✦ Synopsis


Halo'ide des Platins und Kaliums. (Eingegangen am 30. December.) Dnrch Vermischen wlssriger Liisurlgen von Platinchlorid rind Kaliumbromid erhielt P i t k i n ' ) eine Siibstanz, welcher er die Formel PtC14, 2 K H r oder KzPtClaKrz zuertheilte. Spaterz) kundigte er die Darstellung der Korper der folgenden Reihe an: KzPtCI5Br, K ~P t C I 4 R r 2 , KzPtCl~Brg, KzPtClzRr4 nnd KaPtCIBr5. Diese Verbindiingen wurden dargestellt diirch Aufliisen bestimmter Mengen von Kalinoiplatincblorid iind Ksliumplatirit~rouiid i n Wasrer untf Auskrystallisirenlassen. Als Heweis fiir das Vorliegen chemischer Individuen berief er sich aiif dit. Thatsache, dase, wenn man nirhrere auf einander folgende IZrystallisritionen ails dt>n verschiedenen Liisungen gewinnt, diese sich niit drn ersteu Krystallaiisscheidungen identisch erweisen. Dieser Thatbestand war einzig und allein aiif Platinbestimmungen basirt. Vor Kurzem3) habe ich gezeigt, dass die DoppelhaloIde von Hlei und Kalium, sowie roil Antimon und Raliom, welche uiehr als ein Halogen enthalten, isomorphe Mischiingen von Ihppelhaloi'den darstellen, welche n u r je eiii Halogen enthalten. Es erschien daher wiinschenswerth, die Arbeit von P i t k i n zii wiederholen urid festzustellen, o b die Resultate, auf welche er seine Ansicht griindet, correct sind. Ich will gleich im Voraus benierkeii, dasv seine gesammten analytischeri Resiiltate ungenau und nicht zweckmtsprechend sind. P i tkiri brstinimte das Platin durch Erhitzen der Substanzen mit Oxalsiiure. In drr folgenden Untersuchung wurden die Substanzen durch Reduction im Wasserstoffstroni analysirt. Die angewandte Liisung der Platirichlorwasserstoffsaure ergab bei der Elektrolyse 0.08956 g Platin im Cubikceutimrter. Wenn die von Pi t k i II erhaltenen Substanzen wirkliche chemische Verbindungen waren, so konnte man mit Recht voraussetzen, dass sie sich wenigstens unter einigen geringeri Veranderungen in den ur- sprunglichen VerhHltnissen tler angewandten Substanzen und in ihrer Darsteilungsweise von Nerieni wurden gewinnen lassen. Um diesen Punkt zu prtifen, wurdrn vier Liisuiigen bereitet, bei deren Herstellung fur jede die gleiche Menge Wasser und Platinlijsung arigewandt wurde. Zu einer dieser Lijsuiigen wurde eine bestimmte Menge Raliumbromid l) Journ. Am. Chem. Sac. 1, 472. 3, Americ. Chem. Journ. 1.5, 81 und 16, 4YO. 2, Ebenda 2, 196.


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