Der Reichtum Brasiliens an Pflanzen, welche Fette fur Speise-, Heil-oder Industriezwecke liefern, ist sehr bedeutend: in der Liste der regel-zum Erfolge fiihrt, liegen die Dinge hier noch verwickelter sowohl vom chemischen wie vom kolloidchemischen Standpunkte aus. Zur Priifung der S c h e i b e r s
Ueber einige unbekannte und weniger bekannte Oele
✍ Scribed by Wijs, J. J. A.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1903
- Weight
- 261 KB
- Volume
- 10
- Category
- Article
- ISSN
- 0366-7960
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✦ Synopsis
Greshoff erhielt dieses durch Auspressen der rnit Aether befeuchteten, gemahlenen Saat. Er beschreibt es als eiu nicht stark trocknendes Oel vom specifischen Gewicht 0,930 bei 16O C., das sich beim Erwilrmen im gleichen Volumen absoluten Alcohols klar lost und beim Abkiihlen sich fast v6llig wieder abscheidet. Bei 15 O C. sind etwa 25 Volumen Alcohol zur L6sung erforderlich. Methylalcohol hat dieses merkwiirdige L6sungsvermbgen nicht. Das Oel 16st sich in jedem Verhilltniss in Petroliither, Aether, Schwefelkohlenstoff, Benzol und beim Erwiirmen im gleichen Volumen Eisessig. Verseifungszahl 194, Schmelzpunkt der festen Fettsiluren 41 C., Erstarrungspunkt 39 O
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Es scheiiit hiernach, dafs die Grundlage des Aethem sich bei einer gewissen Ternperatur in 2 complementare Producte zerlegt, was indeb durch neuere Untersuchungas, welche der verf. verspricht, bestatigt werden miifate. (Auual. de CUmie et de Phye. Ud. LXIX. S. 226.