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Ueber einige organische Siliciumverbindungen

✍ Scribed by Taurke, Fritz


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1905
Weight
480 KB
Volume
38
Category
Article
ISSN
0365-9631

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✦ Synopsis


berechueten (13-13 pCt. gegenuber 10 3 pCt. berechnet). Das resul tirende Product ist eine ziilie, harzartige Masse, die beirn Anreiben mit Aether krystalliuisch erstarrt, an feuchter Luft wieder harzig wird. Schwer liislich i i i Wasser und Aether, lijslich in Alkohol. Zur Neutralisation erfordert es etwas weniger Alkali als die zu seiner 1)xrstellurig angewnndte n-Aminopirnelinsaure. In der Lijsuiig des Kaliumsalzes erzeiigt Kopfersulfat einen griinen flockigen Niederschlag, der auch i n heissern Wasser schwer liislich ist, Silbernitrat einen weissen, beirn Erwiirrnen rnit Wasser linter Braunfarbung in Liisung gehenden. flockigen Niederschlag. In der Siiure, die weder durch Kochen mit Alkali norh [nit concentrirter Salzsaure in a-Arninopimelineaure zuriickrerwandelt werden konnte, liegt zweifelloe nicht das intrarnolekulare Lactarn der u-Arninopimelinsaure, sondern ein complicirtes, hochmolekulares Product vor, aiif dessen nahere Untersuchung aus Mangel an M:tterial verzichtet wurde.

284. F r i t z

Taurke: Ueber einige organische Siliciumverbindungen. [Aus dem chemischen Institut der Universitftt Breslau.] (Eiogeganpo ain 14. April 1905.) a) E i n w i r k u n g v o n S i l i c i u m c h l o r o f o r r n a u f A l k o l i o l e 411s Siliciunichloroforui und iV-Propyl-, Isobutylund Isoamyl-Alkohol wurden die entsprecheiideii Ester der Siliciuni-ortlioaMleisetisaure vori der Form SiH(0R)S dnrgestellt, analog der Bildung den Aethplesters, der von F r i e d e l i i t i d L a d e n b u r g I) erhalten wurde. Die gereiriigten Alkohole wiirdeu sorgfgltig getrocknet uud sofort verarbeitvr. Auch wiihrend der Reactioii wurde Eindringen von Feiichtigkeit durch aufgesetzte ChlorcalciurnrGhren verbiudert. D w Alkohol wurcte diirch einen Tropft,richter dein in einern Fractionirkolben befindlichen Siliciumchloi~ofoi~ni zugesetzt. Die Ausbeuten sind gut; bessrr eintl aie nocti br,i umgekehrtern Verfahren, doch ist d a m eiii Festbacken d ~s Tropftrichtc.rh:ihries kaum z u vermeiden. Die Reaction verlluft sehr ruliig, der' Gleichung SiHCls + 3 ROH = S i H ( 0 R ) s + 3 H CI IAntsprecliend, unter Entwickelung eines starken Clilorwasserstoffstrornes. Eine Kiihlung war nnnothig. Nach dem Aufh6ren der Chlorwaese.1.stofferlewickelurig wurden die Ester aus dern Kolben destillirt und durch Fractioniren gereinigt. 9 Ann. d. Chem. 143, 217 [1873]. ') Siehe m i n e Dissertation, Breslau 1!)05.


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Durch die vorstehende Untersuchung erscbeint die zuerst von F i t t ig aufgefundene Umlagerung der p, 7uirgesiittigten cc-Hydroxysaureii in ungesattigte Lactoue und y-Ketonsauren viillig anfgeklart. Unabhaogig von dieser Umlagerung ist die zuerst von mir beobachtete Umwandlung von u-Hydroxylactonen

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geniigt also, den Cubikinblt des viillig gefiillten Fhchcbens bei Ndl Grad zu kennen, welchen man mittelst des zu beetimmenden Ansdehnungscoefficienten des Glases je nach den angewandten Temperaturen berichti%. Zur Ermittelung dieser Daten geniigt es, das bei gewiihnlicher Temperatur viillig mit Qu