Ueber einige neue mellithsaure Salze
โ Scribed by r. C.Karmrodt, D
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1852
- Weight
- 324 KB
- Volume
- 81
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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โฆ Synopsis
Von der Mellilhsaure sind bis jelzt nur wenige Salze bekannt gewescn. Als cinen Beilrag zur Ausfiillung der noch vorhandenen Lucken habe ich die folgenden Salze dnrgeslellt und naher untersucht. Die dazu angewandte Saure wurde auf die bekannle A r l aus dem Silbcrsalzc dargeslellt mit *I1 d cr niithigen Vorsicht, urn sie frei von Aninioniak zu erhallen. Die Bestimmung der Mellithsaure geschah lhcils aus cler Dilferenz nach der Beslirnmung der anderen Beslandlheile , theils durrlr Fallung niit salpelersaurern Silberoxyd aus der Silbermenge nach dem Gluhen des Niederschlags. i . Mellithsaures Palladiwnoxydul. Palladiutnox ydul, durch Ausfiillen von Pnlladiuincliloriir mit koltlensaurem Nalron in der Sicdhilze erhalten , ncutralisirl die Mellilhsaure vollslantlig. Die braune, bis zur Syrupdicke concenlrirle Flussigkeit s d z t keinc Kryslalle ab. Beiin Verdampfen zur Trockne hinlt~rliifst sie amorphes braunes mellithsaures Palla&urnoxydul. Von Ammoniak wird dieses Salz zu einer farblosen Flussigkeit aufgeliisl , die beini Verdunslen farblose rhotnbisclie Prismen bildet , die oft zu Zwillingen und Drillingen verwaclisen sind. Sie sind eine Verbindung von mellilhsaurem Palladiumoxydul mit Ammoniak = PdO, C4 0s + 2 ?4โฌ4s, 2 HO, beslehend in 100 Theilen aus :
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