Ueber einige in der Wurzel von Hydrastis canadensis enthaltene Pflanzenstoffe
✍ Scribed by Freund, M. ;Will, W.
- Book ID
- 101780261
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1886
- Weight
- 340 KB
- Volume
- 19
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
mbe'int mir ebeneo unmziglich ale unzul&seig, jetzt nach m e i Jahren featatellen zu wollen, welche Aneichten und Vermuthungen der Eine oder der Andere damals geiiussert hat. Ueberhaupt sollte man in solchen F&llen gehalten eein, einem Jeden das von ihm beigetragene ScheAein zu registriren und zuzutheilen, 80 wiirde das 80 beengend *en, daee man vorziehen miisete, enf jede Beeprechung und damit auch auf manche Ftirdernng zu verzichten. -Indem R o e e r d a d Betrachtangen, die ganz sein Eigenthum sind, zu der Ladenburg'echen Formel des Dimethylpiperidins gefiihrt wurde, lag meines Erachtene Wr ihn kein Hinderniss vor, damit meammenhiingende Erscheinungen heranzuziehen, mochten dieselben nun in unseren Oesprlchen beriihrt worden sein oder nicht. Marburg, den 28. October 1886. M)a Y. Freand und W. Will: Ueber einige in der Wrrrgel von Hydraetie oanrKleneia enthaltene Pflansenetofpe. (Vorgetragen in der Sitzung vom 11. October von Hm. Freund) Bei Untereuchung der Wurzel von Hydrastie candeneh fand Y e r r i n e l), deee neben Berberin noch ein anderea Alkaloid brin enthalten eei, welchem er den Namen SHydrastinc beilegte. Zur Daretellung deseelben verwendete er die Mutterlaugen , welche nach Abecheidung des Berberins mittelet verdiinnter Siiuren hinterbleiben. Dieeelben werden mit Ammoniak voreichtig oeutralisirt, bis ein beim U d h r e n sich nicht mehr lBsender Niederechlag eines dunkel get?irbten Harzee enteteht. Fiigt man alsdann zu dem Filtrat einen geringen Uebemchues von Ammoniak, so fiillt ein gelbbrauner Niederschlag, der, aue Alkohol mehrere Male umkrystallisirt, das Hydrastin in farbloeen, ghzenden Prismen ergiebt. Kurze Zeit darauf beschiiftigte eich Mahla 2) mit der Untereuchung der Base. Er etellte fiir dieaelbe die Formel CmHssNOs ad, und beechrieb dae ealzsaure Salz eowie die Doppelverbindung mit Platinchlorid. Wir eind bei der Darstellung des Hydrastine auf Schwierigkeiten geetoeeen. Der erwahnte, gelbbraune Niederechlag bildet aich in I) Pharm. J o m . Trans. lII, 546. 3 Sill. Am. Journ. t2) XXXVI, 57.
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