Ueber einige Gerbsäuren: VIII. Gerbsäure der Granatwurzelrinde
✍ Scribed by Rembold, O.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1867
- Weight
- 173 KB
- Volume
- 143
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Bern b o l d , Gerlrsaure d. Qranatwurzelrinde. 285 Diese aufsere Beschaffenheit , sowie die Unloslichkeit der Verbindung i n Alkalien unterscheidet sie wesentlich von der Filixsiiure.
Die Filixsiiure scheint darum nach der Forrnel 11. constituirt zu sein und den zusammengesetzten Aethern zu entsprechen.
VIII. Gerbstlnre der Granatwnrzelrinde ;
von 0. Rembold.
Mit einem wiisserigen Decoct der Granatwurzelrinde wurde das Verfahren befolgt, welches man ,zur Darstellung der Gerbsluie anzuwenden pflegt : es wurde parliell mit Bleizuckerlbsung gefallt , und zwei Partien des Niederschlages, a und b , gesammelt.
Die erste (a) ist von schmutzig braunlichgelber Farbe, die zweite (b) ist heller und reiner gelb *).
Beide Niederschlage wurden niit Schwefelwasserstoff zersetzt. Die aus a erhaltene Flussigkeit sei mit A , die aus b rnit B bezeichnet. *) Die yon b abgelaufene Fliiseigkeit giebt mit basisch-esfiigsaurem Blei noch eine nicht unbedeutende Quantitgt des gelben Niederschlages. Die auch von diesem abfiltrirte und entbleite Fliissigkeit lBbt, angemesscn eingeengt, eine zieinlicbe Menge Mannif auskr y stallieiren.
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Ein Decoct der Farnwurzel ist triibe und lifst sich schwer klar filtriren. Es giebt an Aelher eine Menge eines braunen schmierigen Harzes ab. Fallt man nach dieser Behandlung \*) Siehe die folgende Untersuchung. \*\*) Diese Annalen LLV , 119; Jahrh. pr. Pharm. XXII, 149; G m e 1 i n's Handbucb , fo